Zweiter schwerer Unfall in einer Nacht: 19-Jähriger von Zug erfasst – aktuelle Entwicklungen und Fakten.
Am Freitagabend, dem 13. Februar 2026, ereigneten sich in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz zwei schwere Unfälle mit jungen Männern. In Wachtberg wurde ein 17-Jähriger nach einer Karnevalsfeier von einem SUV erfasst und schwebt in Lebensgefahr. Wenige Stunden später wurde ein 19-Jähriger in Mainz von einer Regionalbahn schwer verletzt. Beide Vorfälle sorgen für Bestürzung.
Der erste schwere Unfall ereignete sich gegen 17:30 Uhr in Wachtberg (Rhein-Sieg-Kreis). Eine Gruppe Jugendlicher überquerte nach einer Karnevalsfeier eine Kreisstraße. Der 17-Jährige war als letzter der Gruppe unterwegs und wurde von einem Nissan-SUV frontal erfasst; am Steuer saß ein 46-jähriger Mann. Der Jugendliche wird intensivmedizinisch behandelt und schwebt in Lebensgefahr.
Der zweite Vorfall passierte rund fünfeinhalb Stunden später um 23:00 Uhr in Mainz, nahe des Bahnhofs „Römisches Theater“. Ein 19-Jähriger befand sich auf den Gleisen einer Brücke und wurde trotz Notbremsung von einer Regionalbahn erfasst. Dank des schnellen Einsatzes der Feuerwehr konnte der Verletzte mit einer Leiter von der Brücke gerettet werden. Nach Angaben der Bundespolizei ist der 19-Jährige schwer verletzt, aber nicht in Lebensgefahr. Die Bahnstrecke war etwa zweieinhalb Stunden gesperrt.
Nach aktuellem Ermittlungsstand ist über die genauen Unfallursachen wenig bekannt. Im Fall des 17-Jährigen ist unklar, warum er von dem Fahrzeug erfasst wurde. In Mainz ist der Grund, warum sich der 19-Jährige auf den Gleisen befand, bislang ebenfalls ungeklärt. Die Bundespolizei und die Staatsanwaltschaft sind eingeschaltet und ermitteln in beiden Fällen.
Insbesondere nach Karnevalsfeiern steigt das Unfallrisiko im Straßenverkehr, wie das tragische Beispiel aus dem Rhein-Sieg-Kreis zeigt. Die Unfälle verdeutlichen die Wichtigkeit von Vorsicht – sowohl für Fußgänger als auch für Autofahrer –, besonders bei größeren Veranstaltungen und nächtlichen Heimwegen.
Die Ermittlungen zu beiden Unfällen dauern an. Neue Erkenntnisse werden von den zuständigen Behörden kommuniziert. Die Vorfälle werfen erneut die Frage nach Verkehrssicherheit und Präventionsmaßnahmen auf, besonders an Orten mit erhöhtem Personenaufkommen oder erhöhter Unfallgefahr.
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