Bayer Leverkusen wollte bei Lech Posen in der Europa League nachlegen: Alle Fakten zur Partie, Tabelle und Form der Werkself vor dem Topspiel gegen Freiburg.
Für Bayer Leverkusen steht in der Europa League die nächste Bewährungsprobe an: Am Donnerstag ging es um 18.45 Uhr zum polnischen Meister Lech Posen ins Enea Stadion. Wie SPORT1 berichtet, reiste die Werkself mit breiter Brust an – nach dem souveränen 2:0 gegen NK Celje im ersten Gruppenspiel und einer beeindruckenden Serie im Rücken. Saisonübergreifend hatte Leverkusen zuvor sieben Europa-League-Gruppenspiele in Folge gewonnen.
Auch die Bundesliga-Form stimmte: Erst wenige Tage zuvor gewann die Werkself ein torreiches Spiel bei Mainz 05 mit 4:3. Trotzdem mahnte Trainer Carles Martínez zur Vorsicht, wie SPORT1 schreibt: Man dürfe nicht glauben, nach so einem Sieg sei automatisch alles gut – es gebe noch einiges zu verbessern, etwa im Umgang mit dem Spiel und den eigenen Emotionen.
Leicht machen wollte es der Gastgeber den Leverkusenern sicher nicht. Das Stadion in Posen gilt laut SPORT1 als eines der lautesten in ganz Polen – entsprechend schwierig sollte der Auftritt für die Werkself werden. Sportlich lief es für Lech zuletzt allerdings alles andere als rund: Die erste Partie bei Crystal Palace verlor der polnische Meister deutlich mit 0:4. Im Angriff ruhten die Hoffnungen der Polen auf dem früheren Kölner Bundesliga-Profi Mikael Ishak.
Die Tabelle der Europa-League-Ligaphase nach dem zweiten Spieltag zeigt, wie eng es im Teilnehmerfeld zugeht. Laut der Datenbank von mdr.de führte Juventus Turin die Rangliste mit einem 5:0-Erfolg und einer Tordifferenz von +5 an, dicht gefolgt von Crystal Palace und Sparta Prag. Bayer Leverkusen reihte sich mit einem Sieg aus einem Spiel und einer Tordifferenz von +2 auf Platz sieben ein – punktgleich mit Benfica Lissabon und OFI Kreta. Lech Posen dagegen stand nach der deutlichen Auftaktniederlage mit 0:4 Toren und ohne Punkte auf einem der hinteren Tabellenplätze.
Besondere Hoffnungen ruhten bei der Werkself auf Stürmer Patrik Schick. Wie SPORT1 berichtet, befand sich der Torjäger in bestechender Form und hatte bis dahin in allen fünf Ligaspielen der Saison getroffen. Geleitet wurde die Partie in Posen laut Angaben von mdr.de vom serbischen Schiedsrichter Miloš Milanović.
Die Partie gegen Lech Posen war für Leverkusen dabei mehr als nur ein weiteres Gruppenspiel. Wie SPORT1 einordnet, sollte ein Erfolg auf internationaler Bühne der Mannschaft von Trainer Martínez zusätzlichen Schwung für die kommende Bundesliga-Aufgabe geben: Nur wenige Tage später stand das Topspiel gegen Tabellenführer SC Freiburg an. Angesichts der eigenen wechselhaften Phasen innerhalb von Spielen war klar, dass sich die Werkself in dieser intensiven Woche kaum Nachlässigkeiten erlauben konnte.
Die Tabelle nach dem zweiten Spieltag verdeutlicht, wie viele Mannschaften um die vorderen Plätze kämpfen. Neben den Topteams tummelten sich auch Traditionsclubs wie Besiktas Istanbul, Union Saint-Gilloise und Ferencváros Budapest in der Spitzengruppe. Am unteren Ende der Tabelle fanden sich dagegen Mannschaften wie NEC Nijmegen und eben Lech Posen wieder, die nach dem Auftakt noch auf ihren ersten Punktgewinn warteten. Für Leverkusen ging es in dieser Gemengelage vor allem darum, mit einem weiteren Sieg frühzeitig Kurs auf die nächste Runde zu nehmen.
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