Nathalie Pohl ist im Rhein angekommen! Alle News zur Etappe zwei ihrer 200-km-Fluss-Challenge von Frankfurt nach Köln – inkl. Niedrigwasser und 85.
Update, Update, Update! Nathalie Pohl macht weiter Strecke – und das mit beeindruckender Ausdauer. Wie wir in einem früheren Beitrag bereits berichtet haben, ist die Extremschwimmerin seit Dienstagmorgen auf einer rund 200 Kilometer langen Fluss-Challenge von Frankfurt nach Köln unterwegs.2 Jetzt gibt es frische News: Nathalie ist im Rhein angekommen – und die zweite Etappe liegt erfolgreich hinter ihr!
„Wir sind gut durchgekommen“, ließ die 31-Jährige über ihre Sprecherin ausrichten. Nach dem ersten Tag im Main führte die Strecke nun erstmals über den Rhein. In Bingen legte Pohl einen im Vorfeld geplanten Tourstopp ein, um weitere Spenden einzusammeln.1 Klingt easy – war es aber nicht ganz.
Denn zwischen Bingen und St. Goar, also im Bereich der Loreley, gab es eine unerwartete Hürde: Für rund 27 Kilometer in diesem Abschnitt existiert keine Schwimmgenehmigung. Grund dafür sind vor allem die schnellen Strömungen – und das gilt laut Pohls Sprecherin schon seit Längerem, noch vor dem aktuellen Niedrigwasser. Eine ihrer Begleitschwimmerinnen musste deshalb für diesen Abschnitt aus dem Wasser geholt werden und pausieren.1
Das Stichwort Niedrigwasser ist übrigens kein Randthema: Am Pegel Kaub war der Wasserstand zuletzt stark gesunken. Nach Angaben der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung können viele Schiffsklassen den Mittelrhein bei den derzeitigen Wasserständen bereits nicht mehr befahren.1 Für Nathalie und ihr Team bedeutet das zusätzliche Aufmerksamkeit bei der Streckenplanung – aber aufhalten lässt sie sich davon nicht.
Nach zwei Tagen im Wasser macht sich die körperliche Belastung so langsam bemerkbar – was bei dieser Herausforderung wirklich niemanden wundern sollte. „Der erste Tag ist immer recht einfach, aber heute merkt man schon ein bisschen die Muskeln“, sagte Pohl laut ihrer Sprecherin. Und in einer Instagram-Story ergänzte sie: „Und ein bisschen habe ich es heute auch im Magen gemerkt.“1 Für ihre Challenge sei das aber kein Problem – Respekt, Nathalie!
Dabei schwimmt sie übrigens nicht nonstop: Pohl wechselt sich planmäßig mit anderen Freiwasserschwimmerinnen und -schwimmern ab. Das System: Zwei Stunden Nathalie im Wasser, dann übernehmen andere Schwimmer eine einstündige Schicht.1 Teamwork makes the dream work!
Was Nathalie besonders freut: Entlang des Rheins hat sie ordentlich Zuschauer-Support bekommen. „Es freut mich total, dass so viele das Schwimmen begleiten“, ließ sie über ihre Sprecherin ausrichten. Die Unterstützung gebe ihr „nochmal extra Motivation“, die Challenge durchzuziehen.1 Und die braucht sie – denn das Ziel ist ein richtig gutes.
Mit ihrer rund 200 Kilometer langen Schwimmreise will Nathalie Pohl auf die Bedeutung des sicheren Schwimmens für Kinder aufmerksam machen und Spenden für Schwimmprojekte und -ausbildung sammeln – in Zusammenarbeit mit der Organisation DVAG hilft e.V.2 Und das klappt schon richtig gut: Inzwischen sind rund 85.000 Euro zusammengekommen!1
Am Donnerstag startete Pohl bereits mit Etappe drei: Gegen 10.40 Uhr ging es in Lahnstein wieder ins Wasser. Rund 58 Kilometer bis nach Bad Honnef standen auf dem Plan.1 Das große Finale? Die Ankunft in Köln ist für Freitag geplant. Wir drücken die Daumen und bleiben dran!
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