KVB und Agentur für Arbeit Köln haben 13 Geflüchtete aus sieben Ländern zu Busfahrern ausgebildet. Elf von ihnen fahren bereits im regulären Liniendienst.
Stell dir vor, du kommst aus einem anderen Land, hast alles hinter dir gelassen – und findest in Köln nicht nur ein neues Zuhause, sondern auch einen echten Job, der die ganze Stadt am Laufen hält. Genau das ist 13 Menschen passiert, und ihre Geschichte zeigt, wie Integration richtig gut funktionieren kann. Die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) und die Agentur für Arbeit Köln haben gemeinsam das Qualifizierungsprojekt „Job-Turbo“ erfolgreich abgeschlossen – und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen.1
In knapp 13 Monaten wurden in drei Maßnahmen insgesamt 13 geflüchtete Menschen aus sieben verschiedenen Ländern zu Busfahrern für die KVB ausgebildet.1 Die Teilnehmer kamen aus Iran, Syrien, Afghanistan, Mali, Somalia, Eritrea und dem Irak – eine echte internationale Crew, die jetzt gemeinsam Kölns Straßen unsicher macht (im besten Sinne!).
Der Weg dorthin war dabei richtig durchdacht und strukturiert. So lief die Ausbildung ab:
Und das Beste: Alle 13 Teilnehmer haben den Führerschein bestanden. Kein einziger ist durchgefallen – Respekt!1
Von den 13 Absolventen sind inzwischen elf bereits im regulären Liniendienst der KVB im Einsatz.1 Das heißt: Wenn du das nächste Mal in Köln in den Bus steigst, könnte hinter dem Steuer einer der frisch ausgebildeten „Job-Turbo“-Fahrer sitzen. Zwei der erfolgreichen Absolventen sind Maxamed Cismaan und Falah Hasan – sie stehen stellvertretend für alle, die diesen Weg gegangen sind.
Die KVB selbst bezeichnet das Projekt als wichtigen Beitrag, um geflüchteten Menschen eine echte berufliche Perspektive zu geben. Und die Agentur für Arbeit Köln zeigt sich ebenfalls begeistert – und verweist gleichzeitig auf den weiterhin hohen Bedarf an Fachkräften im Bereich des öffentlichen Nahverkehrs.1
Dieses Projekt zeigt: Integration ist kein Selbstläufer, aber mit dem richtigen Konzept kann sie richtig gut klappen. Der „Job-Turbo“ verbindet Sprachförderung, praktische Ausbildung und direkte Übernahme in den Betrieb – ein Modell, das Schule machen könnte. Gleichzeitig löst es ein echtes Problem: Der Fachkräftemangel im ÖPNV ist real, und neue qualifizierte Busfahrer werden dringend gebraucht.
Was in Köln funktioniert hat, könnte also auch für andere Städte und Betriebe in NRW ein spannendes Vorbild sein. Chapeau an die KVB und die Agentur für Arbeit Köln – das ist Integration, die wirklich auf die Straße kommt!1
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