Zivilfahnder der Polizei Dortmund nehmen nach einer Observation in der Nordstadt einen 25-Jährigen wegen mutmaßlichen Drogenhandels fest und stellen Kokain…
Nordstadt-Alarm in Dortmund! Zivile Einsatzkräfte der Polizei haben am Montag, den 12. Oktober, an der Schumannstraße und am Lortzingsportplatz zugeschlagen und einen 25-Jährigen festgenommen.1 Der Grund für den Einsatz: Anwohner hatten sich wegen Personen aus dem Betäubungsmittelmilieu beschwert, und die Polizei hat genau hingeschaut.1
Gegen 17 Uhr beobachteten die Beamten im Rahmen einer kurzfristigen Observation eine mutmaßliche Kokainübergabe mitten im Viertel.1 Als die Einsatzkräfte zugreifen wollten, versuchte der Tatverdächtige noch zu Fuß auf den nahegelegenen Sportplatz zu flüchten – doch daraus wurde nichts. Die Polizisten konnten ihn dort stellen und festnehmen.1
Bei dem Festgenommenen handelt es sich um einen 25-jährigen türkischen Staatsangehörigen ohne festen Wohnsitz.1 Bei der anschließenden Durchsuchung wurde es richtig brisant: Die Beamten stellten Kokain und Heroin in nicht geringer Menge sicher, dazu Bargeld und ein Mobiltelefon.1 Der Mann wurde vorläufig festgenommen und ins Zentrale Polizeigewahrsam gebracht.1
Die Polizei hat bei diesem Einsatz nicht nur den mutmaßlichen Verkäufer im Blick gehabt. Auch der mutmaßliche Käufer wurde kontrolliert – bei ihm fanden die Beamten ebenfalls Betäubungsmittel, die sichergestellt wurden.1 Zusätzlich kontrollierten die Einsatzkräfte eine weitere Person im Zusammenhang mit dem Drogenhandel. Bei dieser Person wurde Bargeld sichergestellt, außerdem gab es eine Ordnungswidrigkeitenanzeige nach dem Aufenthaltsgesetz.1
Trotz der Schwere der Vorwürfe lagen die besonderen Voraussetzungen für eine Untersuchungshaft bei dem Tatverdächtigen nicht vor.1 Den 25-Jährigen erwartet nun trotzdem ein Strafverfahren – und zwar wegen des Verdachts des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln sowie des illegalen Aufenthalts.1
Der Fall zeigt mal wieder: Wenn Anwohner aufmerksam sind und sich bei der Polizei melden, kann daraus ein handfester Ermittlungserfolg werden. Die Nordstadt gilt seit Längerem als Brennpunkt, wenn es um Betäubungsmittelkriminalität geht – und die Zivilfahnder der Polizei Dortmund scheinen mit gezielten Observationen genau da anzusetzen, wo es wehtut.
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