In Mechernich wurden ein Wildschwein und ein Hirsch illegal erlegt – die Polizei ermittelt jetzt wegen Jagdwilderei und prüft mögliche Zusammenhänge.
Krasses Wochenende in Mechernich: Gleich zweimal wurden dort Tiere gefunden, die offenbar illegal erlegt wurden. Die Polizei spricht von Jagdwilderei und hat die Ermittlungen aufgenommen.1
Am Freitag, den 16. Oktober, machte ein Jäger im Wald bei Mechernich-Kalenberg eine unschöne Entdeckung: ein Wildschwein, das nicht berechtigt geschossen wurde. Keine zwei Tage später, am Sonntag (18. Oktober), ging’s weiter – diesmal in Mechernich-Weyer. Auf einer Wiese in der Nähe des Sportplatzes lag ein toter Hirsch. Auch hier konnte ausgeschlossen werden, dass die Erlegung durch Jagdausübungsberechtigte erfolgte.1
Sprich: In beiden Fällen war da jemand am Werk, der eigentlich gar nicht jagen durfte. Genau deswegen läuft jetzt die Ermittlung wegen des Verdachts der Jagdwilderei.1
Zwei Fälle innerhalb von nur zwei Tagen und das auch noch in derselben Stadt – da liegt die Frage nahe, ob beide Vorfälle zusammenhängen. Genau das wird von der Kreispolizeibehörde Euskirchen aktuell geprüft.1 Bislang gibt’s aber noch keine offizielle Bestätigung, ob hier wirklich dieselbe Person oder Gruppe am Werk war.
Jagdwilderei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat. Wer ohne Jagdschein oder entsprechende Berechtigung Wild erlegt, macht sich strafbar – unabhängig davon, ob es sich um ein Wildschwein, einen Hirsch oder ein anderes Tier handelt. Für Jäger und Jagdausübungsberechtigte ist sowas natürlich besonders ärgerlich, schließlich halten die sich an klare Regeln und Vorschriften, wenn sie auf die Jagd gehen.
Die Kreispolizeibehörde Euskirchen ermittelt in beide Richtungen und schaut sich auch an, ob es Verbindungen zwischen den beiden Vorfällen gibt. Wer Hinweise zu den Fällen hat, kann sich direkt an die Pressestelle der Polizei Euskirchen wenden.1
Zwei illegal erlegte Tiere innerhalb weniger Tage in derselben Gegend – das wirft definitiv Fragen auf. Ob am Ende ein Zusammenhang zwischen beiden Fällen besteht, muss die Polizei jetzt klären. Bis dahin heißt es: abwarten und hoffen, dass die Ermittlungen bald Licht ins Dunkel bringen.
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