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DFB-Pokal: Paderborn empfängt Stuttgart mit Noll im Tor
27. Oktober 2026

Paderborn trifft im DFB-Pokal auf Stuttgart, mit Nahuel Noll im Tor. Nach dem Sieg gegen Hamburg will der SCP nun auch den Pokal-Angstgegner ärgern.

Zweite Runde, zweites Duell mit Stuttgart

Der SC Paderborn trifft im DFB-Pokal erneut auf den VfB Stuttgart. Die zweite Runde steigt am Mittwoch, den 28.10.2026, um 18 Uhr in der Heimspielstätte der Paderborner. Wie aus dem Forum von Transfermarkt hervorgeht, hatten sich beide Teams erst wenige Wochen zuvor im Bundesliga-Hinspiel gegenübergestanden, das der VfB mit 2:0 für sich entschied. Jetzt geht’s im Pokal um alles oder nichts – und Paderborn will nach der bitteren Doppel-Abstiegsgeschichte der letzten Jahre endlich mal wieder für eine Überraschung sorgen.

Laut Transfermarkt ist die historische Bilanz zwischen beiden Clubs klar: In allen bisherigen drei Pokal-Duellen (erste Runde 2002, zweite Runde 2007, Achtelfinale 2023) setzte sich der VfB durch – einmal sogar erst nach Verlängerung. Auch in der Bundesliga steht Stuttgart mit zwei Siegen und einem Unentschieden besser da. Ein echter Angstgegner für Paderborn, könnte man sagen.

Noll zwischen den Pfosten – Unterschiedsspieler mit Startelf-Chance

Die voraussichtliche Paderborner Aufstellung, wie sie Transfermarkt auflistet, sieht ein 3-5-2 vor. Besonders spannend: Nahuel Noll wird mit einer Wahrscheinlichkeit von 62,5 Prozent im Tor stehen und soll damit eine Schlüsselrolle einnehmen. Neben ihm sind unter anderem Santiago Castañeda, Tjark Scheller, Mattes Hansen, Laurin Curda, Raphael Obermair, Felix Götze, Rayan Philippe, Stefano Marino, Tom Baack und Laurin Ulrich im Gespräch für die Startelf.

Auf Stuttgarter Seite tippt Transfermarkt auf ein 4-2-3-1 mit Jamie Leweling, Bilal El Khannouss, Jeff Chabot, Grischa Prömel, Maximilian Mittelstädt, Deniz Undav, Atakan Karazor, Fabian Bredlow, Finn Jeltsch, Ramon Hendriks und Lorenz Assignon als wahrscheinlichste Formation.

Formkurve: Bundesliga mau, Pokal Wohlfühlzone

In der Bundesliga läuft es für den VfB laut dem Transfermarkt-Forum derzeit eher durchwachsen, während der Pokal in den letzten Jahren eher als Wohlfühloase der Stuttgarter galt. Auch in der Champions League punktet die Mannschaft von Sebastian Hoeneß ordentlich.

Paderborn dagegen hat frischen Rückenwind: Wie Sky Sport berichtet, gewann der Aufsteiger das Bundesliga-Heimspiel gegen den Hamburger SV mit 1:0. Joker Rayan Philippe traf in der 88. Minute und schockte damit die Hamburger kurz vor Schluss. Für den SCP war es ein wichtiger Dreier im Kampf gegen den Tabellenkeller, Paderborn verließ damit zumindest vorerst die Abstiegszone. Trainer Ralf Kettemann hatte sich laut Sky Sport zuvor erhofft, dass sein Sturmduo Stefano Marino und Steffen Tigges „den Flow mitnehmen“ könne.

Nach dem Erfolg gegen Hamburg bleibt für die Paderborner wenig Zeit zum Verschnaufen: Direkt am Mittwoch folgt nun das Pokalduell gegen Stuttgart, ehe am Samstag mit dem Kellerduell bei Schlusslicht Borussia Mönchengladbach gleich das nächste wichtige Spiel wartet.

Fazit

Paderborn geht mit frischem Selbstvertrauen aus dem Hamburg-Spiel in die Pokal-Partie gegen Stuttgart, trifft dabei aber auf einen Gegner, der laut Transfermarkt in der direkten Pokal-Historie bislang immer die Oberhand behielt. Mit Nahuel Noll im Tor setzt der SCP womöglich auf einen echten Unterschiedsspieler, um die Serie endlich zu durchbrechen.

Quellen


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