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Fiese Betrugsmasche: Seniorin aus Erkrath um Bargeld gebracht
28. Oktober 2026

91-jährige Seniorin aus Erkrath wurde von falschen Bankmitarbeitern betrogen. Die Polizei warnt vor dieser fiesen Masche und gibt wichtige Tipps zum Schutz.

Falsche Bankmitarbeiter schlagen wieder zu

Diese Masche kennen wir leider schon viel zu oft, aber sie funktioniert immer wieder: Falsche Bankmitarbeiter haben eine 91-jährige Frau aus Erkrath um ihr Geld gebracht. Am 23. Oktober 2026 gegen 12 Uhr bekam die Seniorin einen Anruf von einem Mann, der behauptete, er würde für ein Geldinstitut arbeiten.1 Seine Geschichte: Die Bankkarten müssten wegen einer angeblich anstehenden Zahlung gesperrt werden. Klingt erstmal plausibel, oder? Genau darauf setzen die Betrüger.

Wie der Trick genau ablief

Während die Seniorin noch am Telefon war, erfragte der angebliche Bankmitarbeiter ihre PIN-Nummern. Und dann wird’s richtig dreist: Noch während des Gesprächs klingelte plötzlich ein zweiter Mann an ihrer Wohnungstür im Bereich der Freiheitstraße in Erkrath.1 Der nahm einfach zwei Debitkarten der 91-Jährigen mit. Kurze Zeit später war ein vierstelliger Betrag von ihren Konten verschwunden.1

Die Polizei hat jetzt eine Beschreibung des Abholers veröffentlicht, falls euch jemand bekannt vorkommt:

  • 25 bis 30 Jahre alt
  • circa 1,70 bis 1,75 Meter groß
  • schmale Statur und schmales Gesicht
  • Brille mit dunklem Rahmen
  • kurze, dunkle Haare
  • weißes Hemd
  • sprach akzentfreies Deutsch

Die Kriminalpolizei ermittelt jetzt und sucht nach Zeugen. Wer zur Tatzeit im Bereich der Freiheitstraße in Erkrath etwas Ungewöhnliches beobachtet hat, soll sich bei der Wache in Erkrath melden – erreichbar unter 02104 9480-6450.1

So schützt ihr euch und eure Liebsten

Diese Betrugsmasche trifft vor allem ältere Menschen, aber sie kann im Grunde jeden treffen. Deshalb hier die wichtigsten Tipps der Polizei, die ihr euch merken solltet – und vielleicht auch mal euren Großeltern oder Eltern weitergeben könnt:

  • Bleibt skeptisch bei Anrufen von unbekannten Nummern, in denen nach Bankdaten, Geld oder Schmuck gefragt wird
  • Einfach auflegen und keine Angaben zu persönlichen Daten oder Vermögen machen
  • Niemals Bankdaten oder die Giro- bzw. Debitkarte an Fremde herausgeben
  • Bei Verdacht die echte Polizei unter der 110 anrufen – am besten über ein separates Telefonat vom Festnetz aus

Die Masche mit den falschen Bankmitarbeitern ist leider kein Einzelfall. Kriminelle geben sich oft als vertrauenswürdige Personen aus, um an Geld oder sensible Daten zu kommen. Wichtig ist: Echte Bankmitarbeiter fragen NIEMALS am Telefon nach eurer PIN. Also, wenn euch sowas mal passiert: einfach auflegen und im Zweifel direkt bei eurer Bank oder der Polizei nachfragen. Lieber einmal zu vorsichtig als hinterher um sein Erspartes betrogen.

Quellen

  1. Seniorin von falschen Bankmitarbeitern betrogen


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