Notbremsung eines Busses in der Mönchengladbacher Fußgängerzone sorgt für neun Verletzte, nachdem ein Kind plötzlich die Fahrbahn kreuzte.
Ein ganz normaler Nachmittag in der Hindenburgstraße in Mönchengladbach wird für einige Fahrgäste zum Schreckmoment. Am 28. Oktober 2026 kommt es gegen 17:21 Uhr in der Fußgängerzone, die gleichzeitig Teil des örtlichen Nahverkehrsnetzes ist, zu einem Verkehrsunfall unter Beteiligung eines Linienbusses.1
Der Auslöser: Ein fünfjähriges Kind kreuzt unvermittelt die Fahrbahn, direkt vor dem Bus. Der Busfahrer reagiert blitzschnell und leitet eine Notbremsung ein – ein Zusammenstoß mit dem Kind kann so verhindert werden. Doch die plötzliche Bremsung hat Folgen: Im vollbesetzten Bus stürzen daraufhin mehrere Fahrgäste.1
Nach aktuellem Stand werden bei dem Vorfall insgesamt neun Personen verletzt. Sechs von ihnen können direkt vor Ort von den Rettungskräften ambulant behandelt und anschließend entlassen werden. Drei weitere Verletzte werden zur Sicherheit mit Rettungswagen in ein örtliches Krankenhaus gebracht. Zwei davon können die Klinik nach der ambulanten Behandlung wieder verlassen, eine 39-Jährige muss jedoch stationär aufgenommen werden.1
Die Verletzten sind zwischen 25 und 85 Jahre alt – ein echter Querschnitt durch alle Altersgruppen, die an diesem Nachmittag einfach nur mit dem Bus unterwegs sein wollten.1
Das Verkehrskommissariat der Polizei Mönchengladbach hat die weiteren Ermittlungen zu dem Unfall übernommen. Noch ist unklar, welche genauen Umstände zu der plötzlichen Querung des Kindes geführt haben.1
Der Vorfall zeigt mal wieder, wie schnell aus einer Alltagssituation ein echter Ernstfall werden kann. Zum Glück hat der Busfahrer durch sein schnelles Handeln Schlimmeres verhindert – auch wenn die Notbremsung selbst für einige Fahrgäste zum Verhängnis wurde. Wir wünschen allen Betroffenen eine schnelle Genesung.
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