Gasgeruch in einem Mehrparteienhaus in Detmold sorgte für einen Großeinsatz der Feuerwehr: Zehn Personen betreut, eine davon musste ins Krankenhaus.
In Detmold ist es am Mittwochabend ziemlich hektisch geworden: Bewohner eines Mehrparteienhauses an der Südholzstraße hatten Gasgeruch und ein zischendes Geräusch aus dem Keller wahrgenommen und sofort den Notruf gewählt.1 Um 20:08 Uhr rückte das hauptamtliche Personal der Feuerwehr Detmold aus – und schon beim Eintreffen bestätigte sich, dass da wirklich was faul war.1
Weil das Gebäude gleich sechs Wohnungen hat und entsprechend viele Menschen betroffen waren, wurde direkt der Löschzug Mitte zur Unterstützung nachalarmiert.1 Die Feuerwehr hat daraufhin das komplette Haus geräumt. Acht Personen wurden aus ihren Wohnungen geführt, zwei weitere standen beim Eintreffen der Einsatzkräfte schon draußen vor der Tür.1 Insgesamt wurden also zehn Menschen vor Ort von Feuerwehr und Rettungsdienst betreut – das war schon ein ordentliches Aufgebot für so einen Abend.
Parallel dazu waren auch die Stadtwerke Detmold im Einsatz und konnten die Gasundichtigkeit im Keller des Hauses lokalisieren. Die undichte Stelle wurde dann abgedichtet, sodass die eigentliche Gefahrenquelle beseitigt war.1
Nicht ganz glimpflich ging der Einsatz für alle aus: Eine Person klagte über Kreislaufbeschwerden und wurde vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.1 Die restlichen sieben Bewohner, die sich zuvor im Gebäude aufgehalten hatten, wurden ebenfalls von Rettungsdienst und Notarzt durchgecheckt. Zum Glück konnten sie nach Abschluss der Einsatzmaßnahmen wieder zurück in ihre Wohnungen.1 Eine Bewohnerin entschied sich aber vorsorglich dafür, erstmal bei ihrem Sohn unterzukommen.1
Im Einsatz waren das hauptamtliche Personal der Feuerwehr Detmold, der Löschzug Mitte, ein Notarzt sowie gleich drei Rettungswagen.1 Nach rund 1,45 Stunden waren die Maßnahmen dann beendet und alle Kräfte konnten wieder einrücken.1
Der Einsatz in Detmold zeigt mal wieder, wie wichtig es ist, bei Gasgeruch sofort zu reagieren. Die Bewohner haben hier alles richtig gemacht: Notruf gewählt, Feuerwehr informiert – und so konnte Schlimmeres verhindert werden. Dank schnellem Handeln von Feuerwehr, Rettungsdienst und Stadtwerken ging der Einsatz am Ende für die meisten glimpflich aus.
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