An Halloween verfolgte ein Unbekannter sein Opfer von Hamm bis nach Köln und raubte es am Neumarkt aus.
Halloween ist ja eigentlich für Grusel zum Spaß da – aber was sich letztes Jahr in Köln abgespielt hat, war alles andere als lustig. Die Kölner Polizei sucht aktuell mit einem Foto nach einem Unbekannten, der an Halloween 2025 einen Mann über eine Strecke von mehr als 100 Kilometern verfolgt und am Ende sogar ausgeraubt haben soll.1
Die krasse Geschichte beginnt schon im über 100 Kilometer entfernten Hamm. Dort soll der Verdächtige sein späteres Opfer im Zug Richtung Köln bedroht und ihm gedroht haben, Gewalt anzuwenden, wenn er kein Bargeld rausrückt.1 Der Mann konnte sich zunächst noch aus der Situation retten und stieg am Kölner Hauptbahnhof aus – dachte sich wahrscheinlich, die Sache wäre damit erledigt. War sie aber nicht.1
Der Täter soll seinem Opfer nämlich direkt weiter gefolgt sein, quer durch die Kölner Innenstadt. Gegen 19.30 Uhr kam es dann am Neumarkt zur Eskalation: Der Unbekannte schlug dem Mann laut Polizei ins Gesicht und riss ihm eine Aktentasche aus der Hand.1 Mit seiner Beute flüchtete er zu Fuß – und war erstmal weg.
Hier hätte die Story eigentlich enden können, aber nein. Der mutmaßliche Räuber soll zu einem späteren Zeitpunkt sogar noch die Arbeitsstelle seines Opfers aufgesucht haben.1 Richtig gruselig, oder? Als die Polizei alarmiert wurde, konnte der Mann allerdings erneut flüchten, bevor die Beamten eingreifen konnten.1
Fast ein Jahr nach dem Vorfall hat die Polizei Köln jetzt ein Bild des Verdächtigen veröffentlicht und hofft auf Zeugenhinweise.1 Wer den Mann erkennt oder Angaben zu seinem Aufenthaltsort machen kann, soll sich bei den Ermittlern melden – entweder telefonisch unter 0221 229-0 oder per Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de.1
Dieser Fall zeigt mal wieder: Manchmal ist die Realität gruseliger als jedes Kostüm. Falls ihr also Hinweise zu dem gesuchten Mann habt, meldet euch bei der Polizei – vielleicht kann so endlich Licht ins Dunkel dieser unheimlichen Geschichte gebracht werden.
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