Drei vermummte Täter brachen in Ahaus in Büroräume ein und drangen über ein Fenster ins Gebäude. Die Polizei sucht jetzt dringend nach Zeugen.
Ahaus hat am Wochenende einen waschechten Krimi erlebt – und zwar keinen aus dem Fernsehen, sondern einen echten. In der Nacht zu Sonntag haben sich drei bislang unbekannte Täter Zugang zu den Büroräumen einer Firma an der Benzstraße verschafft. Die Sache lief alles andere als unauffällig ab: Gegen 02.55 Uhr drangen die Einbrecher gewaltsam über ein Fenster ins Gebäude ein1.
Was die Aktion besonders mysteriös macht: Die drei Täter waren laut Polizei komplett dunkel gekleidet und zusätzlich vermummt1. Klingt schon fast wie eine durchgeplante Nacht-und-Nebel-Aktion. Was genau die Einbrecher aus den Büroräumen mitgenommen haben, steht bislang noch nicht fest – zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme konnte die Beute noch nicht abschließend beziffert werden1.
Die Polizei ermittelt jetzt auf Hochtouren und hofft auf Zeugen, die in der Nacht etwas Verdächtiges an der Benzstraße mitbekommen haben. Wer also in der Nähe unterwegs war oder zufällig aus dem Fenster geschaut hat, sollte sich melden.
Ahaus ist dabei kein Einzelfall – im Kreis Borken war am Wochenende offenbar einiges los. Auch in Bocholt waren Kriminelle unterwegs: Am Harderhook drangen Metalldiebe auf ein Firmengelände ein, indem sie das Fenster eines Rolltors beschädigten1. Und auch an der Straße Am Ries in Bocholt hatten es Unbekannte auf Metall abgesehen – hier brachen die Täter sogar drei Container auf, um an ihre Beute zu kommen1. Es scheint, als hätten Einbrecher und Diebe das verlängerte Wochenende im Münsterland für ihre Zwecke genutzt.
Falls ihr in der Nacht zu Sonntag in der Gegend rund um die Benzstraße in Ahaus unterwegs wart und euch etwas komisch vorkam – zum Beispiel vermummte Personen oder ungewöhnliche Geräusche – dann meldet euch unbedingt beim Kriminalkommissariat in Ahaus. Die Polizei ist unter der Telefonnummer (02561) 9260 erreichbar und freut sich über jeden Hinweis, der bei der Aufklärung helfen könnte1.
Solche Einbrüche in Büro- und Firmenräume passieren leider immer wieder, und oft sind es genau solche Zeugenhinweise, die am Ende zur Ergreifung der Täter führen. Also: Augen und Ohren offenhalten und im Zweifel lieber einmal zu viel bei der Polizei anrufen als einmal zu wenig.
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