Die Ausstellung „Eichmann und kein Ende“ im Dortmunder U zeigt, wie sich die internationale Strafjustiz nach NS-Verbrechen entwickelt hat.
Ihr seid auf der Suche nach einem Ausflugsziel mit echtem Tiefgang? Dann ist die Ausstellung „Eichmann und kein Ende“ im Dortmunder U genau euer Ding. Die TU Dortmund hat die Schau mitorganisiert und zeigt damit, dass Geschichte nicht verstaubt in Büchern bleiben muss, sondern auch mitten in der Stadt greifbar wird.
Die Ausstellung setzt sich mit dem Eichmann-Prozess auseinander und stellt ihn in einen größeren Zusammenhang. Wie die TU Dortmund erklärt, geht es dabei darum, wie sich die internationale Strafjustiz im Umgang mit NS-Gerichtsverfahren entwickelt hat. Der Prozess gegen Adolf Eichmann wird also nicht isoliert betrachtet, sondern als Teil einer Reihe von Verfahren, die sich mit der Ahndung von NS-Verbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit beschäftigen.
Auch WDR 3 hat sich dem Thema gewidmet: In der Sendereihe „WDR 3 Resonanzen“ wurde die Ausstellungs-Eröffnung im Dortmunder U journalistisch begleitet. Dort wird deutlich, dass die Schau den Eichmann-Prozess bewusst in eine Reihe von Verfahren einordnet, die sich mit der juristischen Aufarbeitung von NS-Verbrechen befassen.
Initiiert wurde die Ausstellung von der TU Dortmund, die auf ihrer Webseite regelmäßig über Projekte aus Wissenschaft und Kultur berichtet. Die Universität selbst beschreibt sich als vielfältige Hochschule mit 17 Fakultäten und rund 90 Studiengängen – darunter auch Fächer, die deutschlandweit einzigartig sind. Dass sich die TU Dortmund mit einem Thema wie der internationalen Strafjustiz und der NS-Vergangenheit auseinandersetzt, passt zu ihrem Anspruch, Wissenschaft auch außerhalb der Hörsäle sichtbar zu machen.
Egal ob ihr Geschichtsfans seid, euch für Jura interessiert oder einfach mal wieder richtig gute Kultur erleben wollt – „Eichmann und kein Ende“ bringt euch näher an ein Kapitel der Geschichte, das bis heute nachwirkt. Die Ausstellung zeigt, wie aus einem einzelnen Prozess ein ganzes System der internationalen Strafverfolgung entstanden ist. Das Dortmunder U ist dafür der perfekte Ort: mitten in der Stadt, gut erreichbar und immer wieder Schauplatz für spannende kulturelle Formate.
Wenn ihr euch also fragt, wie Geschichte und Gegenwart zusammenhängen, dann lohnt sich ein Blick auf dieses Projekt der TU Dortmund definitiv. Es zeigt: Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist kein Pflichtprogramm, sondern kann richtig berühren und zum Nachdenken anregen.
Wir informieren dich regelmäßig über aktuelle Nachrichten, Staus und wichtigen Themen - ohne Dich zu nerven!