Großbrand in einer Kfz-Werkstatt in Altena: 120 Einsatzkräfte kämpften stundenlang gegen Feuer und starke Verrauchung – alle Infos zum Einsatz findet ihr hier.
Kurz nach acht Uhr am Abend des 02. November 2026 ging bei der Feuerwehr Altena ein Notruf ein, der einen richtig großen Einsatz nach sich zog. In der Brachtenbecke brannte es in einem Gebäude einer Kfz-Werkstatt – und zwar so heftig, dass am Ende rund 120 Einsatzkräfte vor Ort waren.1
Als die ersten Einheiten – Wache und Wehrleiter – ankamen, war sofort klar: Das wird kein kleiner Einsatz. Es wurde eine starke Rauchentwicklung festgestellt, woraufhin schnell weitere Kräfte nachalarmiert werden mussten. Das Feuer war in den Büro- und Lagerräumen der Werkstatt ausgebrochen, das komplette Gebäude war extrem stark verraucht.1
Zum Glück hatte das Eigentümer-Ehepaar den Brand selbst bemerkt und sofort den Notruf gewählt. Beide konnten sich noch rechtzeitig aus dem direkt angrenzenden Wohnhaus ins Freie retten.1
Die Züge I und III waren direkt im Löscheinsatz gebunden, während Zug II erstmal die Grundsicherung an der Feuerwache übernahm. Richtig kniffelig wurde es durch die massive Verrauchung und die Gefahr, dass sich in der Werkstatt Gasflaschen oder Sprühdosen befinden könnten – die Angriffstrupps mussten deshalb besonders vorsichtig vorgehen.1
Von außen kam die Drehleiter zum Einsatz, und in enger Abstimmung mit der Einsatzleitung wurde der Brand von zwei Seiten gleichzeitig bekämpft. Um mögliche versteckte Glutnester aufzuspüren und den Rauch rauszulassen, sägten die Einsatzkräfte außerdem mehrere Öffnungen in die Hallenwände.1
Weil der Einsatz immer größer wurde, musste später auch Zug II zur Einsatzstelle nachalarmiert werden. Die Feuerwehr der Nachbargemeinde Nachrodt-Wiblingwerde sprang ein und übernahm die Grundsicherung an der Altenaer Wache – war aber mit der Drohneneinheit des Märkischen Kreises auch direkt vor Ort im Einsatz.1
Nachdem die sichtbaren Brände in den Betriebsräumen unter Kontrolle waren und die Drohne keine auffällig hohen Temperaturen mehr gemessen hat, wurde der Bereich trotzdem weiter überwacht. Zur Sicherheit öffneten die Kräfte noch weitere Teile der Gebäudewände.1
Gegen 22:45 Uhr konnte nach einer letzten Lagebesprechung endlich „Feuer aus“ gefunkt werden. Danach wurden Material und Ausrüstung zurückgebaut – nur das Equipment für die nächtliche Brandwache blieb vor Ort. Die Löschgruppe Dahle aus Zug II übernahm die Nachtwache.1
Direkt zu Einsatzbeginn wurde im nahegelegenen DRK-Heim sicherheitshalber eine Sammelstelle für Verletzte eingerichtet – glücklicherweise musste sie nicht genutzt werden. Dort gab’s aber auch die Verpflegung für die ganzen Einsatzkräfte.1
Am Ende waren rund 120 Einsatzkräfte im Einsatz – neben den Feuerwehren aus Altena und Nachrodt-Wiblingwerde auch das Deutsche Rote Kreuz, die Polizei und der Rettungsdienst des Märkischen Kreises. Auch der Kreisbrandmeister und später Altenas Bürgermeister Guido Thal waren vor Ort.1
Die Feuerwehr Altena bedankt sich ausdrücklich bei allen beteiligten Kräften für die super Zusammenarbeit – alle Einheiten hätten optimal miteinander funktioniert. Das Wichtigste: Alle Einsatzkräfte sind unverletzt aus dem Einsatz gekommen.1
Im Nachgang trafen die Ermittler der Kriminalpolizei ein, die routinemäßig nach solchen Bränden ermitteln. Diese Ermittlungen dauern aktuell noch an. Zur genauen Brandursache und zur Schadenshöhe können noch keine Angaben gemacht werden.1
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