Berufsorientierung an NRW-Schulen: Das Career Center am Mercator-Gymnasium Duisburg zeigt, wie Beratung und Lehrkräfte-Fortbildung Schülern den Jobstart…
Der Weg von der Schule in den Job ist für viele Schüler eine riesige Frage. Was mache ich nach dem Abi? Welcher Beruf passt zu mir? Genau hier setzt Berufsorientierung an Schulen an – und ein gutes Beispiel dafür liefert das Mercator-Gymnasium in Duisburg mit seinem Career Center.
Wie das Mercator-Gymnasium Duisburg berichtet, startet das Career Center jetzt in sein drittes Schuljahr – und das mit einer richtig guten Bilanz. Das Projekt läuft im Rahmen der Urbanen Zukunft Ruhr und unterstützt Lehrkräfte sowie Schüler bei allem rund um Studien- und Berufsorientierung. Am Mercator-Gymnasium kümmern sich dafür die Lehrkräfte Frau Fleurkens und Herr Wagner, dazu kommt Christian Peißer, der seit dem vergangenen Schuljahr in seinem eigenen Beratungsraum für die Schulgemeinschaft da ist. Dienstags, mittwochs und freitags können sich Schüler bei ihm persönlich beraten lassen – ein echtes Rundum-Angebot für alle, die sich fragen „Wie geht’s nach der Schule für mich weiter?“.
Laut dem aktuellen Jahresbericht hat sich das Career Center im Vergleich zum Startjahr 2024/25 richtig gut entwickelt. Nahezu alle Kennzahlen in den Bereichen Reichweite, Akzeptanz und Wirkung sind gestiegen. Das zeigt: Je länger so ein Angebot läuft, desto mehr nehmen Schüler es auch wirklich an.
Damit Berufsorientierung an Schulen überhaupt gut funktioniert, braucht’s natürlich auch gut ausgebildetes Personal. Das Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW regelt in einem Runderlass die Strukturen der Fort- und Weiterbildung für Lehrkräfte, pädagogisches und sozialpädagogisches Personal sowie Schulleitungen. Fortbildung soll Schulen laut diesem Erlass in ihren Entwicklungsprozessen begleiten und die professionelle Kompetenz des Schulpersonals für den Bildungs- und Erziehungsauftrag erweitern.
Schulen erstellen dafür im Rahmen ihres Schulprogramms eine eigene Fort- und Weiterbildungsplanung. Dabei können sie sich von den Kompetenzteams und den Bezirksregierungen beraten lassen. Die Kompetenzteams sind bei den staatlichen Schulämtern angesiedelt und unterstützen Schulen unter anderem bei der Schulentwicklungsberatung und der Unterrichtsentwicklung – Themen, die auch für den Aufbau von Berufsorientierungs-Angeboten relevant sind.
Ob Career Center wie am Mercator-Gymnasium oder andere Formate: Berufsorientierung lebt davon, dass Schulen vor Ort passende Angebote aufbauen und ihr Personal dafür fit machen. Genau diese Strukturen – von der individuellen Beratung bis zur Fortbildung der Lehrkräfte – sorgen dafür, dass Schüler in NRW beim Übergang von der Schule in Ausbildung oder Studium nicht allein gelassen werden.
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