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Ohne Führerschein geblitzt: Hagener leugnet eigenen Unfall und fliegt mit zwei Haftbefehlen auf
4. November 2026

Ohne Führerschein verursachte ein 20-Jähriger in Hagen einen Unfall und log die Polizei an. Am Ende flogen zwei Haftbefehle und eine Strafanzeige auf.

Kleine Notlüge, großes Problem

Manche Ausreden gehen einfach nach hinten los. Das musste ein 20-Jähriger aus Hagen am Dienstagabend am eigenen Leib erfahren.1 Was als simpler Auffahrunfall begann, endete für ihn mit einer Strafanzeige und der Zahlung von zwei Haftbefehlen. Wir erzählen euch, wie’s dazu kam.

Der Unfall an der roten Ampel

Gegen 20:20 Uhr stand ein 22-Jähriger mit seinem Chevrolet an der Kreuzung Graf-von-Galen-Ring / Körnerstraße in Hagen vor einer roten Ampel. Direkt vor ihm wartete ein Audi, dessen 20-jähriger Fahrer gerade in ein Gespräch mit einer Person auf der Straße vertieft war.1 Als die Ampel auf Grün sprang, passierte das Unerwartete: Der Audi-Fahrer legte plötzlich den Rückwärtsgang ein und krachte in das Auto hinter ihm.1

„Ich war’s nicht“ – der Versuch, sich rauszureden

Jetzt wird’s richtig kurios: Der 20-Jährige gestand dem Chevrolet-Fahrer direkt, dass er gar keinen Führerschein besitzt – und bat ihn, die Polizei aus der Sache rauszuhalten.1 Der 22-Jährige machte da aber nicht mit und wählte den Notruf. Daraufhin kündigte der Hagener mehrfach an, dass er einfach behaupten würde, gar nicht selbst gefahren zu sein.1

Gesagt, getan: Als die Streifenwagenbesatzung eintraf, zog der 20-Jährige seinen Plan durch und leugnete knallhart, den Audi gefahren zu haben. Stattdessen schob er die Schuld auf die Person, mit der er sich vorher unterhalten hatte.1 Nur blöd, dass der Chevrolet-Fahrer genau das Gegenteil beobachtet hatte.

Zwei Haftbefehle obendrauf

Die Beamten ließen sich von der Geschichte nicht beeindrucken und nahmen den jungen Mann mit zur Wache. Dort kam dann raus: Gegen ihn lagen gleich zwei offene Haftbefehle vor.1 Erst nachdem er diese bezahlt hatte, durfte er die Wache wieder verlassen. Obendrauf gab’s natürlich noch eine Strafanzeige wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis.1

Fazit: Lügen hat kurze Beine

Diese Geschichte zeigt mal wieder: Ein Unfall ohne Führerschein wird nicht dadurch besser, dass man einfach behauptet, man sei gar nicht gefahren. Am Ende hat der 20-Jährige nicht nur seine Fahrerlaubnis-Lücke offenbart, sondern sich gleich noch zwei alte Baustellen eingehandelt, die er lieber hätte ruhen lassen. Wer schon mal mit dem Gesetz in Konflikt war, weiß: Ehrlichkeit kommt meistens günstiger als der Versuch, sich rauszureden.

Quellen

  1. POL-HA: Auffahrunfall ohne Führerschein führt zu Strafanzeige und zur Vollstreckung von zwei Haftbefehlen


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