Drei Tatverdächtige wollten in Münster-Angelmodde einen Supermarkt knacken – Diensthündin Frieda schnappte zwei flüchtende Brüder direkt im Gebüsch.
Mitten in der Nacht wird’s in Münster-Angelmodde richtig wild: Drei Tatverdächtige haben versucht, in einen Supermarkt einzubrechen – und sind dabei ordentlich auf die Nase gefallen.1 In der Nacht zu Sonntag, gegen 1 Uhr, warf einer der Täter mehrfach einen großen Stein gegen den Haupteingang, bis die Tür komplett aus dem Rahmen brach.1
Mitbekommen hat das Ganze ein 44-jähriger Anwohner, der durch das laute Geräusch wach wurde und durch sein Fenster drei vermummte Gestalten im Eingangsbereich des Supermarktes erblickte.1 Statt selbst einzugreifen, hat er goldrichtig reagiert und direkt die Polizei alarmiert.1
Als die Einsatzkräfte am Tatort ankamen, ergriffen die Jugendlichen die Flucht in Richtung Hinterhof.1 Doch weit kamen sie nicht: Ein Diensthundführer und seine Diensthündin Frieda waren den Flüchtigen auf den Fersen und stellten die beiden Verdächtigen in unmittelbarer Nähe zum Tatort.1
Besonders spannend: Der 17-Jährige hatte sich in einem Gebüsch versteckt, wurde dort aber von Frieda aufgespürt und geschnappt.1 Dabei zog er sich eine leichte Verletzung am Bein zu und musste anschließend ambulant im Krankenhaus behandelt werden.1 Der dritte Tatverdächtige hatte mehr Glück und konnte unerkannt flüchten.1
Wie sich herausstellte, sind die beiden gefassten Tatverdächtigen – 15 und 17 Jahre alt – Brüder.1 Bei der Polizei sind die beiden offenbar keine Unbekannten mehr, denn sie gelten als einschlägig bekannt.1 Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde der 15-Jährige an seinen Vater übergeben.1
Beute konnten die drei Tatverdächtigen übrigens keine machen – geblieben ist nur der Sachschaden an der Eingangstür des Supermarktes.1
Während zwei der drei Tatverdächtigen also schon gefasst sind, läuft die Suche nach dem dritten Täter noch auf Hochtouren.1 Die Polizei Münster bittet deshalb alle, die sachdienliche Hinweise zu dieser Person geben können, sich zu melden.1 Erreichbar ist die Polizei unter der Rufnummer (0251) 275-0, in dringenden Fällen natürlich immer über den Notruf 110.1
Ein Fall, der zeigt: Aufmerksame Nachbarn und eine gut ausgebildete Diensthündin können echt den Unterschied machen. Frieda hat auf jeden Fall mal wieder bewiesen, warum Diensthunde aus der Polizeiarbeit nicht wegzudenken sind.
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