In Attendorn-Repe brannte ein Einfamilienhaus komplett aus. Rund 100 Einsatzkräfte kämpften stundenlang gegen die Flammen – das Haus ist Totalverlust.
Am Freitagabend, den 30.10.2026, kam es in der Ortschaft Repe bei Attendorn zu einem heftigen Wohnhausbrand. Um 17:40 Uhr wurde die Feuerwehr Attendorn unter dem Stichwort „Feuer 3 – Gebäudebrand“ alarmiert. Schon auf der Anfahrt konnten die Einsatzkräfte starke Rauchentwicklung und Flammenschein erkennen. Als die ersten Fahrzeuge eintrafen, stand ein freistehendes Einfamilienhaus bereits komplett in Flammen.1
Weil zunächst unklar war, ob sich noch jemand im Haus befand, wurde das Einsatzstichwort sofort auf „Feuer 3 Y – Menschenleben in Gefahr“ hochgestuft. Das sorgte für jede Menge Nachalarmierungen. Zum Glück die gute Nachricht: Im Gebäude war niemand mehr.1
Trotzdem verlief der Einsatz nicht ohne Zwischenfall – eine Einsatzkraft verletzte sich während der Löscharbeiten und musste zur weiteren Abklärung ins Krankenhaus gebracht werden.1
Die Feuerwehr fuhr einen massiven Löschangriff mit mehreren Strahlrohren und der Drehleiter, später kam auch Löschschaum zum Einsatz. Richtig knifflig war die Wasserversorgung – die war anfangs nämlich alles andere als einfach sicherzustellen. Am Ende behalfen sich die Einsatzkräfte mit Tanklöschfahrzeugen, einem privaten Pool, einer Wasserentnahmestelle am Fluss Repe sowie einem neuen Löschwasserbehälter.1
Wegen der starken Rauchentwicklung ging zudem eine Warnmeldung über das System NINA an die Bevölkerung raus.1
Rund 100 Einsatzkräfte waren insgesamt vor Ort – darunter die Löschzüge Repetal, Attendorn, Ennest und Ihnetal, der Einsatzführungsdienst sowie der stellvertretende Kreisbrandmeister. Auch der Rettungsdienst des Kreises Olpe, das DRK, das THW, die Polizei und ein Energieversorger waren beteiligt. Für die Verpflegung der Kräfte sorgten neben dem DRK auch Anwohner aus der Nachbarschaft.1
Ein Fachberater des THW schaute sich zudem die Statik des Gebäudes genauer an. Kontaminierte Schutzkleidung wurde noch direkt vor Ort über die Hygiene-Komponente der Feuerwehr ausgetauscht. Während des Einsatzes übernahm der Löschzug Ihnetal den Grundschutz für den Rest des Stadtgebiets.1
Nach knapp sieben Stunden konnte der Einsatz beendet werden. Bei der Brandnachschau am nächsten Morgen gab’s keinen weiteren Handlungsbedarf mehr – das Wohnhaus ist allerdings ein Totalverlust. Die Polizei hat jetzt die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.1
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