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Drohnen, Beförderungen und 2.000 Ausbildungsstunden: Die Feuerwehr Kalkar zieht Bilanz
7. November 2026

Drohnentechnik, 2.000 Ausbildungsstunden und mehrere Beförderungen: Die Feuerwehr Kalkar zieht bei der Brandmeistersitzung in Appeldorn Bilanz und blickt auf…

Die Feuerwehr Kalkar blickt zurück – und schon nach vorne

Einmal im Jahr treffen sich alle Führungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr Kalkar zur Brandmeistersitzung und ziehen Bilanz. Dieses Mal ging’s ins Gasthaus „Zum Apfelbaum“ nach Appeldorn. Unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Roland Matenaer und seinen Stellvertretern Marc Meyer und Johannes Fehlemann kamen auch Bürgermeisterin Alexandra Schacky sowie weitere Vertreter der Stadtverwaltung zusammen, um gemeinsam auf ein ziemlich intensives Jahr zurückzuschauen.1

Neue Drohne sorgt für mächtig Technik-Flair

Richtig spannend wurde’s beim Thema Drohnentechnik. Die Löschgruppe Wissel präsentierte ihre neue Feuerwehr-Drohne, die dank des Fördervereins angeschafft werden konnte. Aktuell machen zwölf Feuerwehrfrauen und -männer die Ausbildung zu Drohnenpilotinnen und -piloten – und der Nutzen ist riesig. Einheitsführer Markus Leukers erklärte es so: „Gerade nachts könnten wir zum Beispiel entlaufene Rinder mit der Drohne deutlich schneller aufspüren als bei einer Suche am Boden.“ Auch bei Gebäude- und Flächenbränden oder bei der Personensuche nach Unfällen liefert die Kamera aus der Luft den entscheidenden Überblick. Mit bis zu vier mal 50 Minuten Flugzeit und strengen Vor- und Nachflugkontrollen ist die Drohne bestens gerüstet für den Ernstfall.1

Sicherheit auf allen Ebenen

Neben der Technik standen auch größere Sicherheitsthemen auf der Agenda. Dass der CBRN-Erkunder – zuständig für chemische, biologische, radiologische und nukleare Gefahren – wieder in Kalkar stationiert ist, zeigt, wie wichtig der Standort für den überörtlichen Katastrophenschutz ist. Die Stadt Kalkar passt ihre Sicherheits- und Kommunikationskonzepte außerdem laufend an, damit sowohl die Einsatzkräfte als auch die Bevölkerung bestmöglich geschützt sind.1

2.000 Stunden Ausbildung – eine echte Ansage

„2.000 Stunden sind eine beeindruckende Ausbildungsbilanz“, stellte Erwin Grootens fest, als er zum letzten Mal den Ausbildungsbericht präsentierte. 14 Feuerwehrangehörige haben im vergangenen Jahr erfolgreich ihren Grundlehrgang abgeschlossen. Dazu kamen jede Menge Sonder- und Fortbildungslehrgänge auf Kreis- und Landesebene – von Atemschutz über Maschinistenlehrgänge bis hin zu Waldbrandbekämpfung, Fahrsicherheitstraining und Führungslehrgängen am Institut der Feuerwehr.1

Grootens stellte außerdem die offizielle Prioritätenliste vor, die sich am Brandschutzbedarfsplan orientiert. Ganze 43 Arbeitspunkte stehen drauf – darunter neue Fahrzeuge, moderne Einsatzbekleidung und ein Einsatz-Hygienecontainer. Da Grootens sein Amt als stellvertretender Stadtbrandinspektor bereits im Oktober an Johannes Fehlemann übergeben hatte, war dieser Bericht gleichzeitig sein offizieller Abschied aus dieser Rolle.1

Beförderungen und neue Verantwortung

Natürlich gab’s auch Grund zum Feiern: Stadtbrandinspektor Roland Matenaer beförderte mehrere Kameradinnen und Kameraden nach erfolgreicher Lehrgangsteilnahme. Aus der Löschgruppe Appeldorn wurden Lea Marie Bücken – als zweite Frau in der Stadtwehr – zur Brandmeisterin und Jan Bauhuis zum Brandmeister befördert. Aus dem Löschzug Kalkar stiegen Patrick Boerboom zum Brandmeister und der stellvertretende Löschzugführer Benjamin Schröder zum Brandinspektor auf. Außerdem wurde Nick Nißing aus der Löschgruppe Appeldorn zum stellvertretenden Stadtjugendfeuerwehrwart ernannt.1

Ausblick auf 2027: Neue Grundausbildung kommt

Zum Abschluss gab die Wehrführung noch einen Blick in die Zukunft. Im Zuge der landesweiten Neuausrichtung der Grundlagenausbildung für die Freiwillige Feuerwehr NRW wird auch bei der Feuerwehr Kalkar die Grundausbildung umstrukturiert. Zuerst werden die Ausbilder entsprechend geschult, danach folgt die Detailplanung für den Praxisbetrieb.1

Stadtbrandinspektor Roland Matenaer bringt es auf den Punkt: „Mit gestärkter Führung, moderner Technik und angepasster Ausbildung gehen wir gut gerüstet in die Zukunft.“ Klingt, als könnte die Feuerwehr Kalkar auch 2027 wieder einiges zu erzählen haben.1

Quellen

  1. Feuerwehr Kalkar: Brandmeistersitzung in Appeldorn: Modernste Drohnentechnik, 2.000 Stunden Ausbildung und Ausblick auf 2027


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