Die Feuerwehr Detmold hat einen Jungschwan vom Angelschnurmüll befreit. Gefahr für Wildtiere durch zurückgelassene Angelausrüstung.
Am 29. August 2025 wurde die Feuerwehr in Detmold alarmiert, nachdem eine Spaziergängerin einen Jungschwan im Meschesee entdeckte. Der Schwan hatte sich mit seinem ganzen Körper in einer zurückgelassenen Angelschnur verfangen und war sichtlich erschöpft. Die Feuerwehrleute konnten das Tier mithilfe eines Schlauchbootes erreichen und begannen sofort mit der Befreiung. Diese dauerte etwa zehn Minuten, da sich die Angelschnur mehrfach um Hals, Beine und Körper des Schwans gewickelt hatte.
Dies war bereits der zweite Vorfall in diesem Monat, bei dem die Detmolder Feuerwehr einen Schwan von einer Angelschnur befreien musste. Die Feuerwehr warnt vor den Gefahren, die von zurückgelassenen Angelschnüren und Haken für Wildtiere wie Schwäne ausgehen. Ein Schwanenschutzverein hat berichtet, dass die meisten Verletzungen bei Wasservögeln auf Angelmüll zurückzuführen sind.
Angelvereine aus Ostwestfalen-Lippe berichten, dass zurzeit viele Angelschnüre als Müll von Schwarzanglern in den Gewässern hinterlassen werden. Diese Angler legen unbeaufsichtigte Köder am späten Abend oder nachts aus, wobei sie oft die Schnüre nicht wieder einsammeln. Dies führt dazu, dass Fische und Vögel in die Köder geraten und in vielen Fällen verenden.
Die Feuerwehr Detmold und örtliche Angelvereine appellieren an die Öffentlichkeit, bei der Entsorgung von Angelausrüstung verantwortungsvoll zu handeln und auf die Gefahren für die Tierwelt zu achten.
Quelle: WDR, Feuerwehr Detmold, Interessensgemeinschaft Sportfischereivereine Bielefeld und Umgebung e.V., ASV Dalbke e.V., Schwanenschutz-Komitee e.V.
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