In Mönchengladbach wurden zwei Jugendliche durch einen vorbeifahrenden Regionalexpress verletzt. Die Bundespolizei ermittelt.
Am 02. Februar 2026 kam es um 19.10 Uhr in Mönchengladbach Rheydt, Höhe Brunnenstraße, zu einem gefährlichen Vorfall an den Bahngleisen. Zwei Jugendliche im Alter von 15 und 17 Jahren wurden beim Hochklettern an einer Bahntrasse durch die Sogwirkung eines vorbeifahrenden Zuges verletzt.
Die Leitstelle der Bundespolizei erhielt die ersten Informationen um 19.15 Uhr und entsandte umgehend eine Streife zum Unfallort. Ein 15-jähriger Jugendlicher erlitt eine Fraktur des Schlüsselbeins sowie eine Platzwunde am Hinterkopf. Der 17-Jährige wurde mit einer Verletzung am Knie versorgt. Beide Jugendlichen wurden von einer Rettungswagenbesatzung vor Ort behandelt und zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht.
Die Bundespolizei ermittelte weiter und konnte mit Hilfe der Notfallleitstelle der Deutschen Bahn die Kontaktinformationen des Zugführers ermitteln. Dieser berichtete, die Jugendlichen im Gleisbereich bemerkt, jedoch nicht erfasst zu haben. Am Zug selbst wurden keine Spuren oder Beschädigungen festgestellt.
Die Bundespolizei warnt eindringlich vor den Gefahren des Aufenthalts im Gleisbereich. Züge nähern sich nahezu geräuschlos und können durch ihre Sogwirkung selbst bei indirektem Kontakt erhebliche Verletzungen verursachen. Das Betreten von Bahntrassen ist verboten und kann zu schweren oder sogar tödlichen Unfällen führen.
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