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Circular Economy NRW: Kommunale Projekte für mehr Kreislaufwirtschaft
4. Februar 2026

Circular Economy NRW: Wie Land und EU acht Projekte für mehr Kreislaufwirtschaft fördern.

Mit dem Förderaufruf „Circular Economy – CircularCities.NRW“ unterstützen Land und EU Kommunen in Nordrhein-Westfalen beim Aufbau einer ressourcenschonenden Kreislaufwirtschaft. Rund elf Millionen Euro fließen in acht ausgewählte Projekte, die unter anderem Abfallvermeidung, Wiederverwendung und neue Geschäftsmodelle fördern.

Worum es geht

Ziel des Wettbewerbs ist es, Produkte und Materialien in lokalen Kreisläufen zu erhalten und innovative Wege zur Ressourcenschonung zu fördern. In der zweiten Förderrunde wurden acht Projekte ausgewählt, die nun landesweit als Beispiele für die Umsetzung der Circular Economy dienen.

Die wichtigsten Fakten

Gefördert werden Projekte zur Wieder- und Weiterverwendung von Produkten und Materialien, Entwicklung ressourcenschonender Geschäftsmodelle sowie die Schaffung neuer kommunaler Stellen. Im Fokus stehen Ansätze wie digitale Plattformen zur Materialvermittlung, Reallabore für zirkuläres Bauen, lokale Ressourcenzentren oder moderne Lösungen in der Alttextilsammlung.

Hintergrund

Nordrhein-Westfalen zählt zu den innovativsten Regionen Europas und strebt eine führende Rolle bei der ökologischen Transformation an. Der Wettbewerb „Circular Economy – CircularCities.NRW“ ist ein Baustein dieser Strategie und finanziert sich über Mittel des EFRE/JTF-Programms 2021-2027 und Landesmittel. Insgesamt stehen für den Wettbewerb rund 50 Millionen Euro zur Verfügung.

Einordnung für NRW

Zu den geförderten Projekten gehören unter anderem „Circular.Care.Solingen“ für zirkuläres Wirtschaften im Gesundheitswesen, ein Ressourcenzentrum in Oberhausen, Materialdepots für die Kulturproduktion, Kompetenzzentren für nachhaltiges Bauen und Smart-Container für Alttextilien. Die Vorhaben zeigen, wie Circular Economy in unterschiedlichen Sektoren und Städten ganz praktisch umgesetzt werden kann. Umweltminister Krischer betont die lokale Wertschöpfung und Ressourcenschonung als zentrale Vorteile (umwelt.nrw.de).

Ausblick

Die Förderung zeigt Wege auf, lokale Kreislaufwirtschaft zu stärken. Das Gesamtvolumen von 1,9 Milliarden Euro aus EU-Mitteln im EFRE/JTF-Programm steht NRW für innovative und nachhaltige Vorhaben zur Verfügung – Projekte können weiterhin eingereicht werden (efre.nrw).

Quellen

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