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DVV-Spitze vor Entlassung: Vorstandsvorsitzende Wittig und Prasch betroffen
4. Februar 2026

DVV-Spitze vor Entlassung: Vorstandsvorsitzende Wittig und Prasch stehen wegen Gehaltsaffäre und Unterlagenvernichtung vor dem Aus.

Worum es geht

Beim Duisburger Versorgungs- und Verkehrskonzern (DVV) steht eine bemerkenswerte Personalentscheidung an: Die beiden Vorstandsvorsitzenden Wittig und Prasch sollen laut aktuellen Berichten fristlos entlassen werden. Hintergrund sind schwere Vorwürfe, die strafrechtliche Folgen nach sich ziehen könnten. Radio Duisburg.

Die wichtigsten Fakten

Laut Radio Duisburg soll der DVV-Aufsichtsrat heute, am 04.02.2026, endgültig über die fristlose Kündigung der beiden Top-Manager entscheiden. Als Grund werden der vorsätzliche Versuch, belastende Unterlagen zu vernichten, sowie mögliche strafrechtliche Konsequenzen aufgrund des Vorwurfs der Strafvereitelung genannt. Bereits Mitte Januar waren Wittig und Prasch von ihren Aufgaben entbunden worden, nachdem erste Verdachtsmomente aufkamen.

Hintergrund: Gehaltsaffäre erschüttert DVV

Auslöser der Krise ist eine Gehaltsaffäre im städtischen Konzern DVV. Es geht um unangemessen hohe Vergütungen für ehemalige Betriebsräte. Besonders brisant: Prasch war vor seiner Zeit als Geschäftsführer selbst Betriebsratsvorsitzender. Die beiden Vorstände stehen im Verdacht, gezielt Beweismaterial beseitigt zu haben, wodurch die Ermittlungen rund um die Affäre behindert worden sein könnten.

Einordnung für NRW

Der Fall rückt die Führungskultur nicht nur bei der DVV, sondern auch bei anderen kommunalen Unternehmen in NRW ins Licht. Die Entscheidung des DVV-Aufsichtsrates unter Vorsitz von Oberbürgermeister Link könnte Signalwirkung für den Umgang mit Compliance-Verstößen im öffentlichen Sektor haben. Die fristlose Entlassung erscheint, so Radio Duisburg, nahezu sicher.

Ausblick

Mit dem heutigen Beschluss im Aufsichtsrat dürfte die Zeit von Wittig und Prasch an der Spitze des Duisburger Verkehrskonzerns enden. Die Affäre wird die Stadt Duisburg und politische Kreise weiter beschäftigen. Die interne Aufklärung läuft weiterhin auf Hochtouren und auch juristische Konsequenzen sind denkbar. Die Personalentscheidung bleibt als wichtiger Prüfstein für die Integrität kommunaler Führungskräfte in Erinnerung.

Quellen

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