AfD-Kundgebung in Münster-Coerde: Sperrungen und umfangreiche Busumleitungen am 7.2.2026 erwartet. Alle Fakten im Überblick.
Am Samstag, 7. Februar 2026, findet in Münster-Coerde eine Kundgebung der AfD statt. Parallel dazu werden umfangreiche Gegendemonstrationen erwartet. Die Polizei rechnet mit starken Verkehrsbeeinträchtigungen, umfangreichen Straßensperrungen und Busumleitungen im Bereich Hamannplatz und Hoher Heckenweg.
Für den 7. Februar 2026 liegen laut Polizei zwei Versammlungsanzeigen vor: Die AfD hat für den Hamannplatz eine Kundgebung von 10 bis 15 Uhr angemeldet und bewirbt sie mit dem Motto „Kinderschutz statt Gendergaga“. Parallel läuft am Hohen Heckenweg von 9 bis 15 Uhr eine weitere Versammlung. Zusätzliche Gegendemonstrationen verdichten die Auswirkungen zeitlich und räumlich.
Rund um den Hohen Heckenweg kommt es zu erheblichen Einschränkungen: Der Bereich ist aus Richtung Innenstadt bis zur Kreuzung Hoher Heckenweg/Edelbach befahrbar, ab dort wird der Verkehr abgeleitet. Weitergehende Sperrungen sind je nach Lage möglich. Die Polizei empfiehlt, Coerde großräumig zu umfahren oder deutlich mehr Fahrzeit einzuplanen.
Der öffentliche Nahverkehr ist stark betroffen. Die Stadtwerke Münster leiten die Buslinien 6 und 8 über Kanalstraße – Zum Rieselfeld – Holtmannsweg. Nicht bedient werden die Haltestellen Hoher Heckenweg, Rumphorstweg, Braseweg, Sibeliusstraße, Meerwiese/Begegnungszentrum und Josefine-Mauser-Straße.
Linie R51 fährt über Kanalstraße zum Bröderichweg, Linie S50 über Warendorfer Straße und Schifffahrter Damm. Die Linie 19 fährt aktuell regulär, könnte aber bei weiteren Sperrungen ebenfalls betroffen sein. Ersatzhaltestellen sind u.a. Zentrum Nord (Linie 17), Schifffahrter Damm (Linie 4) sowie Haltestellen am Niedersachsen- und Lublinring.
Im Vorfeld riefen Vertreter mehrerer Parteien, darunter CDU, SPD, Grüne, FDP, Volt und Die Linke, zu Gegendemonstrationen auf und positionierten sich klar gegen die AfD. Ein gemeinsamer Aufruf wurde unter anderem von Bezirksbürgermeister Ralf Kiewit unterzeichnet. Die Polizei bereitet sich daher auf einen erhöhten Zustrom an Demonstrierenden vor.
Die Polizei empfiehlt, Coerde am Samstag großräumig zu meiden, alternative Strecken zu nutzen und insbesondere im Busverkehr zusätzliche Zeit für Umwege und Verzögerungen einzuplanen. Die Lage dürfte auch über den Stadtteil hinaus wahrgenommen werden, da es zu massiven Störungen im Nahverkehr und Individualverkehr kommt.
Wie sich die Situation am 7. Februar vor Ort entwickelt, hängt vom tatsächlichen Umfang der Kundgebungen und Gegendemonstrationen ab. Weitere kurzfristige Sperrungen und zusätzliche Verkehrsbehinderungen sind möglich. Die Einsatzkräfte beobachten die Lage fortlaufend, um auf Entwicklungen reagieren zu können.
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