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22 Katzen in einer Wohnung: Kreis Wesel kämpft gegen Animal Hoarding
14. August 2026

Im Kreis Wesel wurden 22 Katzen aus einer kleinen Wohnung befreit. Animal Hoarding und illegaler Tierhandel belasten das Veterinäramt massiv.

Unfassbare Zustände im Kreis Wesel

22 Katzen in einer einzigen kleinen Wohnung – das klingt schon auf dem Papier nach einem Alptraum, aber die Realität war noch schlimmer. Das Kreisveterinäramt im Kreis Wesel hat die Tiere befreit und damit einen von vielen erschreckenden Fällen rund um Animal Hoarding und illegalen Tierhandel abgeschlossen. Und das Traurige daran: Es war kein Einzelfall.1

Was steckt hinter Animal Hoarding?

Animal Hoarding – also das krankhafte Horten von Tieren – ist leider ein wachsendes Problem, das das Kreisveterinäramt im Kreis Wesel zunehmend beschäftigt. Die Tiere leben dabei oft unter extremen Bedingungen: zu wenig Platz, schlechte Versorgung und keinerlei artgerechte Haltung. In einem besonders drastischen Fall lebten sage und schreibe 29 Hunde in einer einzigen Wohnung – Zustände, die kaum vorstellbar sind.1

Neben dem Animal Hoarding macht dem Veterinäramt auch der illegale Handel mit Tieren schwer zu schaffen. Beides zusammen sorgt dafür, dass die Behörde im Kreis Wesel aktuell unter einer enormen Last steht.1

„Kreis Wesel ertrinkt in Tierschutzfällen“

Die Worte sind deutlich und sie sagen alles: Der Kreis Wesel ertrinkt förmlich in Tierschutzfällen. Die Fälle häufen sich, die Ressourcen sind knapp und die Tierheime stehen unter Druck. Jedes Mal, wenn Tiere aus solchen Situationen gerettet werden, brauchen sie Platz, medizinische Versorgung und liebevolle Betreuung – und das kostet Zeit, Geld und Personal.1

Was kannst du tun?

Wenn du in deiner Nachbarschaft merkwürdige Zustände bemerkst – ungewöhnlich viele Tiere in einer Wohnung, vernachlässigte Tiere oder verdächtige Angebote beim Tierkauf – zögere nicht, das zu melden. Das Veterinäramt ist die richtige Anlaufstelle. Manchmal kann ein einziger Hinweis dazu beitragen, Tiere aus schlimmen Verhältnissen zu retten.

Und wenn du selbst mit dem Gedanken spielst, ein Tier aufzunehmen: Bitte informiere dich vorher gründlich über die Bedürfnisse des Tieres und kaufe niemals Tiere aus dubios wirkenden Quellen oder über unseriöse Online-Angebote. Damit hilfst du aktiv dabei, den illegalen Tierhandel auszubremsen.1

Fazit: Tierschutz geht uns alle an

Die Fälle im Kreis Wesel zeigen, wie wichtig ein wachsames Miteinander in der Community ist. Animal Hoarding und illegaler Tierhandel sind keine Randthemen – sie sind ein echtes Problem, das direkt vor unserer Haustür stattfindet. Das Kreisveterinäramt kämpft täglich dafür, betroffene Tiere in Sicherheit zu bringen. Aber ohne Unterstützung aus der Bevölkerung ist das kaum zu stemmen. Also: Augen auf und im Zweifelsfall lieber einmal zu viel hinschauen als einmal zu wenig.1

Quellen

  1. 22 Katzen aus kleiner Wohnung befreit – „Kreis Wesel ertrinkt… – NRZ


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