Bundespolizei Aachen kontrolliert 46-Jährigen mit Haftbefehl und Bankkarten.
Am Samstagnachmittag kam es im Aachener Hauptbahnhof zu einer Kontrolle durch Beamte der Bundespolizei. Gegen 15 Uhr wurde ein 46-jähriger Mann syrischer Herkunft auf Gleis 9 überprüft. Bei der Kontrolle konnte er lediglich einen belgischen Führerschein vorlegen, andere Aufenthaltspapiere lagen nicht vor, was den Verdacht eines unerlaubten Aufenthalts aufwarf.
Bei der anschließenden fahndungsmäßigen Überprüfung stellte sich heraus, dass der Mann mit insgesamt 11 Personalien in den Polizeidatenbanken erfasst war. Außerdem lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Aachen wegen Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz vor. Die verhängte Geldstrafe betrug 1200 Euro oder alternativ 20 Tage Haft. Weitere Fahndungen von verschiedenen Behörden zur Aufenthaltsermittlung waren ebenso gegen ihn offen.
Der Mann befand sich im Besitz von drei Bankkarten, jedoch war keine davon auf seinen Namen ausgestellt. Diese wurden sichergestellt, was zur Erstellung einer weiteren Strafanzeige wegen Unterschlagung führte. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der Mann in den Polizeigewahrsam in Aachen überstellt.
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