Emschergenossenschaft gibt Entwarnung: Braunes Wasser in der Emscher ist laut aktuellen Infos harmlos.
Nach erneuten Sorgen der Anwohner wegen braunem Wasser in der Emscher gibt die Emschergenossenschaft Entwarnung: Die auffällige Färbung stellt laut aktuellen Informationen kein Risiko dar.
Anwohner aus Holten meldeten am Morgen des 19. Dezember eine intensive braune Färbung im Wasser der Emscher. Dazu wurde ein Video eingereicht, das die trübe Verfärbung dokumentierte. Die Emschergenossenschaft war schnell zur Stelle, um die Hintergründe zu erklären.
Laut Auskunft der Emschergenossenschaft handelt es sich bei dem braunen Wasser um harmloses Regen- und Grundwasser. Bereits im Sommer waren ähnliche Beobachtungen gemeldet worden. Auch damals stufte die Emschergenossenschaft das Phänomen als ungefährlich ein.
Die rotbraune Farbe entsteht durch Eisenbestandteile im Grundwasser. Ein Geruch wie in früheren Zeiten – etwa aus der Zeit der sogenannten „Köttelbecke“ – ist laut Genossenschaft nicht vorhanden.
Das braun gefärbte Wasser stammt aus dem Pumpwerk Waldteichgraben und wird schwallweise in die Emscher geleitet. Dadurch fällt die Verfärbung zeitweise besonders stark auf. Die Ursache liegt in natürlichen Eisenverbindungen, die aus dem Grundwasser gelöst werden.
Laut Emschergenossenschaft ist das Phänomen weder gesundheitsgefährdend noch ein Anzeichen für Umweltverschmutzung. Es handelt sich um regionale, natürliche Vorgänge ohne Auswirkungen auf den Lebensraum oder auf die Nutzung des Flusswassers. Geruchsbelästigungen gehören der Vergangenheit an.
Die Genossenschaft arbeitet daran, das Problem langfristig zu entschärfen. Eine alte Grundwasser-Drainage wird erneuert. Dadurch soll das Wasser künftig kontinuierlich und nicht mehr schwallweise abfließen – die auffälligen Verfärbungen werden somit weniger stark sichtbar sein.
Wir informieren dich regelmäßig über aktuelle Nachrichten, Staus und wichtigen Themen - ohne Dich zu nerven!