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Dortmund: Handynutzer sticht nach Streit über lautes Telefonat in Bahn zu
12. Februar 2026

Dortmund: Nach Streit über lautes Telefonat sticht Handynutzer in Bahn auf 46-Jährigen ein.

Worum es geht

In einer Dortmunder Stadtbahn ist es am späten Mittwochabend zu einem gewaltsamen Angriff gekommen. Ein 46-jähriger Fahrgast wurde von einem unbekannten Handynutzer in den Nacken gestochen, nachdem er diesen auf ein lautstarkes Telefonat angesprochen hatte. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und bittet um Hinweise.

Die wichtigsten Fakten zum Vorfall

Ein 46-jähriger Fahrgast sprach in einer Dortmunder Stadtbahn einen anderen Mann darauf an, leiser zu telefonieren. Daraufhin kam es zum Streit. Der angesprochene Handynutzer reagierte laut Polizei äußerst aggressiv und stach dem Kritiker mit einem spitzen Gegenstand – vermutlich einem Klappmesser – in den Nacken. Anschließend verließ der Täter die Bahn und flüchtete zu Fuß. Der verletzte Mann wurde ambulant im Krankenhaus behandelt und konnte dieses wieder verlassen. DER SPIEGEL

Hintergrund und Ermittlungen

Die Dortmunder Polizei hat ein Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Um den Täter zu fassen, werden Zeugenhinweise benötigt. Wer Hinweise zum Geschehen geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Polizei Dortmund Blaulichtmeldung

Einordnung für NRW

Der Vorfall steht exemplarisch für die angespannten Situationen, die durch mangelnde Rücksichtnahme im Nahverkehr entstehen können. Laut einer aktuellen Umfrage wünschen sich mittlerweile 39 Prozent der Deutschen ein Telefonier-Verbot in Bus und Bahn, wobei vor allem jüngere Reisende ein solches Verbot unterstützen. Verivox

Ausblick: Was Fahrgäste tun können

Der Fall in Dortmund zeigt, dass Konflikte im öffentlichen Nahverkehr schnell eskalieren können. Fahrgäste, die sich gestört fühlen, sollten bei Konfliktpotenzial Hilfe beim Fahrpersonal suchen oder die Polizei verständigen. Die Polizei setzt ihre Ermittlungen fort und appelliert an Zeugen, sich zu melden, um den Täter zu identifizieren.

Quellen

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