Die Polizei führte verstärkte Verkehrskontrollen für LKW im Kreis Paderborn durch, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
Am Donnerstag, 12. Februar, führte die Polizei Paderborn zwischen 6.30 Uhr und 13.30 Uhr umfangreiche Verkehrskontrollen, insbesondere für Lastkraftwagen, im Kreis Paderborn durch. Die Kontrollen fanden auf der L 776 bei Wewelsburg, der B 480 bei Bad Wünnenberg sowie der B 64 im Bereich B1/Salzkottener Straße statt.
Aufgrund einer Abfahrtssperrung der Anschlussstelle Büren an der A44 kam es zu einem massehaften Ausweichen des Schwerlastverkehrs. Die Beamten kontrollierten insgesamt 24 Fahrzeuge, wobei nur vier ohne Verstöße blieben. Die Polizei stellte in 20 Fällen Ordnungswidrigkeiten fest und verhängte insgesamt acht Verwarngelder. Die Verstöße umfassten Gurtpflichtverstöße, unzureichende Ladungssicherung, fehlerhafte Fahrtenschreiber sowie Geschwindigkeitsübertretungen.
In mehreren Fällen wurde LKW-Fahrern die Weiterfahrt untersagt. So wurde beispielsweise ein Fahrzeugführer aus Hamm, der unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, zur Blutentnahme gebracht. Für ihn könnten ein Bußgeld von 500 Euro, ein einmonatiges Fahrverbot sowie zwei Punkte in der Verkehrssünderkartei folgen. Ein Gefahrguttransport aus Ravensburg wurde ebenfalls beanstandet, da der Fahrer die vorgeschriebene Geschwindigkeit weit überschritt und gegen Vorschriften zur Lenk- und Ruhezeiten verstieß.
Die LKW-Kontrollen sind Teil einer längerfristigen Strategie der Paderborner Polizei zur Verbesserung der Verkehrssicherheit im Kreis, die auch unangekündigte Geschwindigkeitskontrollen umfasst. Dieses Programm steht unter dem Motto #LEBEN.
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