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Weniger karnevalsbedingte Einsätze an Weiberfastnacht in Köln
13. Februar 2026

Polizei Köln berichtet von weniger Einsätzen an Weiberfastnacht 2026 und konzentriertem Einsatz in der Nacht.

Weniger karnevalsbedingte Einsätze an Weiberfastnacht in Köln

Die Polizei Köln war an Weiberfastnacht (12. Februar) aktiv im Einsatz, um die Sicherheit der Feiernden zu gewährleisten. Aufgrund der schlechten Wetterlage wurde auf einen Großteil der Straßen verzichtet, was zu einer schnellen Entleerung der Feierhotspots nachmittags führte. Im Allgemeinen hatten die Einsatzkräfte überwiegend mit friedlich feiernden Personen zu tun.

Die Beamten führten mehr als 140 Jugendschutzkontrollen durch und übergaben drei Jugendliche dem Jugendamt. Zudem erteilten sie 111 Platzverweise und nahmen 35 Personen in Gewahrsam, um Auseinandersetzungen zu verhindern.

Bei Kontrollen wurden sieben Messer sichergestellt, während mehr als 120 Verkehrsteilnehmer überprüft wurden. In 24 Fällen wurden Strafverfahren eingeleitet, insbesondere wegen Alkohol- und Drogenfahrten von E-Scooter-Fahrern.

Die Polizei erhielt mehrere Anzeigen wegen sexueller Belästigungen. In einem schwerwiegenden Fall, der zur kriminalpolizeilichen Untersuchung führt, wird einem Unbekannten vorgeworfen, in einer Kneipe in der Südstadt gegen den Willen einer Karnevalistin den Geschlechtsverkehr vollzogen zu haben. Die Ermittlungen hierzu dauern an.

Außerdem wurden gegen 22:30 Uhr Einsatzkräfte nach einer Auseinandersetzung in einer Kneipe am Zülpicher Platz gerufen. Ein Gast erlitt dort schwere Gesichtsverletzungen. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Kurz nach 2:50 Uhr kam es zu einem Vorfall, bei dem ein Wohnungsloser einen 22-Jährigen mit einem Hammer angriff, was leichte Verletzungen zur Folge hatte.

Eine umfassende Bilanz der Karnevalstage wird eine Woche nach Aschermittwoch durch die Polizei veröffentlicht.

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