Feuerwehr Düsseldorf berichtet über Brand in Elektrounterverteilung in einem Mehrfamilienhaus ohne Verletzte.
Am Samstagvormittag, den 14. Februar 2026, wurde die Feuerwehr zu einer Rauchentwicklung im Kellerbereich eines Mehrfamilienhauses in Oberkassel alarmiert. Anrufer hatten Rauch im Treppenraum bemerkt, daraufhin entsandte die Leitstelle zwei Löschzüge sowie den Rettungsdienst zur Einsatzstelle in der Schanzenstraße.
Vor Ort stellte sich heraus, dass die Rauchentwicklung durch einen Brand in einem verschlossenen Betriebsraum der Netzgesellschaft Düsseldorf verursacht wurde. In diesem Raum befand sich ein Transformator, der für das Stromnetz in der Stadt zuständig ist. Da Anwohner keinen Zugang zu diesem Raum hatten, wurde ein gewaltsames Öffnen des Raumes vorbereitet.
Von weiteren Gebäuden in der Schanzenstraße wurde ein Stromausfall gemeldet, was die Einsatzkräfte vor zusätzliche Herausforderungen stellte. Um die besondere Gefahrenlage zu entschärfen, wurde ein Behälter mit Kohlendioxid nachgefordert, um die Brandstelle gegebenenfalls fluten zu können. Die Feuerwehr kontrollierte umfassend die Gebäudestruktur auf eine mögliche Rauchausbreitung und bemerkte, dass keine weiteren Gefahren zu bestehen schienen.
Das Feuer konnte durch den gezielten Einsatz von Löschern mit Kohlendioxid schnell gelöscht werden. Glücklicherweise kamen keine Personen zu Schaden. Nachdem der Brand gelöscht war, wurde der betroffene Bereich belüftet und die Elektronetzgesellschaft übernahm die Kontrolle und Reparatur des Transformators. Von dem Stromausfall waren etwa 15 Gebäude betroffen. Die genaue Dauer der Wiederherstellung der Stromversorgung kann jedoch von der Feuerwehr nicht eingeschätzt werden.
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