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Ukraine: Eine Tote und viele Verletzte nach Explosionen in Lwiw
24. Februar 2026

Ukraine: Terroranschlag in Lwiw fordert Tote und viele Verletzte – aktuelle Fakten zur Lage.

Schwere Explosionen erschüttern westukrainische Stadt Lwiw

In der Nacht zum 22. Februar 2026 kam es in der westukrainischen Großstadt Lwiw zu zwei Explosionen. Nach Angaben der Behörden wurden mindestens eine Polizistin getötet und 25 weitere Personen – größtenteils Sicherheitskräfte – verletzt. Die Ermittler sprechen von einem gezielten Terroranschlag. Die Stadt liegt nahe der polnischen Grenze und war in der Vergangenheit bereits mehrfach Ziel von Angriffen.

Worum es geht

Polizisten wurden zu einem angeblichen Einbruch in ein Geschäft nahe der Altstadt von Lwiw gelockt. Vor Ort detonierte zunächst eine erste, kurz darauf eine zweite Bombe. Dabei kamen Menschen zu Schaden; unter den Opfern war eine 23-jährige Polizistin, wie die Nationalpolizei bestätigte. Die Täter hatten es offenbar gezielt auf Einsatzkräfte abgesehen.

Die wichtigsten Fakten

  • Mindestens eine Tote und 25 Verletzte infolge zweier Bombenexplosionen in Lwiw.
  • Polizei und Stadt bestätigen einen gezielten Terroranschlag. Auch Fahrzeuge, darunter ein Streifenwagen, wurden beschädigt.
  • Eine 33-jährige Ukrainerin wurde als mutmaßliche Täterin festgenommen, sie soll im Auftrag russischer Geheimdienste gehandelt haben.
  • Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach den Angehörigen der getöteten Polizistin sein Beileid aus und kündigte umfassende Ermittlungen an.

Hintergrund der Anschläge

Nach Erkenntnissen der Ermittler war die Täterin eine ukrainische Staatsbürgerin. Sie soll vom russischen Geheimdienst beauftragt worden sein, die Bomben selbst zu fertigen und zu platzieren. Der Anschlagsort, ein Geschäft in der Nähe der Altstadt, wurde offenbar bewusst gewählt, um Einsatzkräfte in eine Falle zu locken. Über weitere Hintergründe ist aktuell nichts bekannt.

Einordnung für NRW

Lwiw liegt nur etwa 50 Kilometer von der EU-Grenze entfernt und gilt in der Ukraine als vergleichsweise sicherer Ort, weshalb sich dort auch viele Binnenflüchtlinge aus anderen Landesteilen aufhalten. Die Ereignisse werfen erneut ein Schlaglicht auf die Auswirkungen des anhaltenden russischen Angriffskrieges, auch auf benachbarte Staaten wie Polen – und damit auf die Sicherheitslage an der EU-Grenze. Für Nordrhein-Westfalen und andere Teile Deutschlands mit großer ukrainischer Community steht erneut die Solidarität mit den Opfern und deren Angehörigen im Vordergrund.

Ausblick

Bürgermeister Andrij Sadowyj kündigte an, dass die Stadt alles Mögliche für die Aufklärung tun werde. Präsident Selenskyj ließ verlauten, dass die Ermittlungen mit allen verfügbaren Mitteln vorangetrieben werden. Die Sicherheitslage in Lwiw bleibt weiter angespannt. Weitere Informationen werden erwartet, sobald neue Ermittlungsergebnisse vorliegen.

Quellen

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