KVB-Streik: Verdi ruft zum zweitägigen Warnstreik im Nahverkehr Köln auf. Massive Ausfälle bei Bus und Bahn erwartet.
Fahrgäste in Köln und Umgebung stehen vor massiven Einschränkungen: Die Gewerkschaft Verdi hat für Freitag und Samstag einen zweitägigen Warnstreik im öffentlichen Nahverkehr angekündigt. Besonders betroffen sind die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB), bei denen der Betrieb nahezu zum Erliegen kommt.
Verdi ruft Beschäftigte im ÖPNV bundesweit zum Warnstreik auf. In Köln sind am Freitag und Samstag sämtliche Stadtbahn-Linien der KVB betroffen, ebenso die gemeinsam mit den Stadtwerken Bonn betriebenen Linien 16 und 18. Nur einzelne Busfahrten, die von Subunternehmen durchgeführt werden, sollen stattfinden.
Kölner Stadt-Anzeiger
Verdi fordert verbesserte Arbeitsbedingungen für rund 30.000 Beschäftigte bei mehr als 30 kommunalen Verkehrsunternehmen in NRW. Nach einer ergebnislosen ersten Verhandlungsrunde macht die Gewerkschaft mit bundesweiten und regionalen Warnstreiks Druck auf die Arbeitgeber.
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In nahezu allen Bundesländern soll der ÖPNV durch die Arbeitsniederlegungen fast vollständig stillstehen. Die Auswirkungen auf den Berufsverkehr und den Alltag der Kölner Bevölkerung sind erheblich. KVB-Kunden können mit ihren Tickets innerhalb des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS) auf S-Bahnen, Regionalbahnen und Regionalexpresse ausweichen. Auch das KVB-Rad steht als Alternative zur Verfügung. Die Mobilitätsgarantie der KVB gilt während des Streiks jedoch nicht.
KVB
Der KVB-Betrieb soll erst am Sonntag, 1. März 2026, mit Betriebsbeginn wieder aufgenommen werden. Die Verhandlungen zwischen Verdi und den Arbeitgebern gehen weiter. Fahrgäste werden gebeten, sich stets aktuell online über Verbindungen und Ersatzmöglichkeiten zu informieren.
Express
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