Zollfahndung Essen vollstreckt Haftbefehle und sichert Rauschgift.
In den frühen Morgenstunden des 19. Februar 2026 führte die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift aus Münster einen koordinierten Einsatz durch, in dessen Verlauf vier Haftbefehle vollstreckt und umfangreiche Durchsuchungen in Ahaus und Gronau durchgeführt wurden. Diese Maßnahme war Teil einer langwierigen Ermittlung gegen mehrere Verdächtige, die im Verdacht stehen, als organisierte Gruppe mit Drogen zu handeln.
Bereits seit November 2024 ermitteln die zuständigen Behörden gegen die Beschuldigten, die insbesondere im Bereich Nottuln aktiv sein sollen. Dabei kamen die Ermittler dem Verdacht nach, dass die Drogen in Ahaus bezogen wurden. Im Rahmen dieser Ermittlungen konnten mehrere Rauschgiftübergabeorte identifiziert werden, darunter ein Büro und ein Café in einem Gebäudekomplex sowie eine Werkstatt.
Im Verlauf der Ermittlungen wurden bereits mehrere Kilogramm Cannabis und Kokain sichergestellt. Zudem konnte eine illegale Cannabisplantage in Gronau ausgehoben werden. Der Einsatz am 19. Februar brachte weitere Beweismittel zutage, darunter mehrere Kilogramm Cannabis, Amphetamin und Kokain, die nun ausgewertet werden.
Die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift, die seit 1992 agiert und aus Angehörigen des Zollfahndungsamtes Essen und des Polizeipräsidiums Münster besteht, hat bereits langjährig und erfolgreich Ermittlungen im Bereich der organisierten Rauschgiftkriminalität durchgeführt.
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