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Telenotarzt im Kreis Mettmann: So läuft die Rettung vom Bildschirm aus
28. Juli 2026

Telenotarzt im Kreis Mettmann: Ein Arzt rettet per Bildschirm Leben – wie das moderne System bei Herzinfarkt und Notfällen funktioniert, erfährst du hier.

Arzt per Videoschalte – Notfallversorgung neu gedacht

Ein Herzinfarkt, ein Kreislaufkollaps oder ein schwerer Unfall – in solchen Momenten zählt jede Sekunde. Im Kreis Mettmann setzt man dabei zunehmend auf ein modernes Konzept: den Telenotarzt. Klingt nach Science-Fiction, ist aber längst Realität in NRW.1

Was steckt hinter dem Telenotarzt-System?

Beim Telenotarzt-System ist ein Arzt nicht physisch vor Ort – er schaltet sich stattdessen per Bild und Ton digital in den Einsatz ein. Der Rettungswagen ist mit spezieller Technik ausgestattet, über die der Mediziner vom Bildschirm aus die Lage beurteilen, Anweisungen geben und sogar Medikamentengaben per Fernzugriff autorisieren kann.1

Das klingt erstmal ungewohnt, hat aber einen klaren Vorteil: Ein Telenotarzt kann theoretisch mehrere Einsätze gleichzeitig betreuen und ist sofort verfügbar – ohne erst zum Einsatzort fahren zu müssen. Gerade in Situationen, in denen kein Notarzt schnell genug vor Ort sein kann, kann das Leben retten.1

Wie läuft ein Einsatz konkret ab?

Wird der Rettungsdienst alarmiert, kann das Rettungsteam vor Ort jederzeit den Telenotarzt hinzuschalten. Per Kamera sieht der Arzt die Situation live, über Funk kommuniziert er direkt mit den Sanitäterinnen und Sanitätern. So kann er zum Beispiel bei einem Herzinfarkt-Verdacht schnell einschätzen, welche Maßnahmen sofort nötig sind – und das alles, ohne selbst im Rettungswagen zu sitzen.1

Warum ist das für den Kreis Mettmann wichtig?

Der Kreis Mettmann gehört zu den Regionen in NRW, die auf dieses System setzen. Gerade in einer Fläche mit vielen Städten und unterschiedlichen Einsatzlagen kann der digitale Notarzt die Lücke schließen, die entsteht, wenn der klassische Notarzt noch unterwegs ist. Das System ergänzt den Rettungsdienst – und macht ihn damit insgesamt schlagkräftiger.1

Technik, die wirklich Leben retten kann

Klar ist: Der Telenotarzt ersetzt nicht den persönlichen Einsatz vor Ort – aber er kann wertvolle Zeit überbrücken und die Qualität der Erstversorgung deutlich verbessern. Für alle, die im Kreis Mettmann leben, ist das eine echte Verbesserung der Notfallversorgung direkt vor der Haustür.1

Wenn der nächste Notruf abgesetzt wird, könnte also ein Arzt dabei sein – der zwar nicht im Wagen sitzt, aber trotzdem ganz nah dran ist. Das ist moderne Medizin, wie sie sein sollte: schnell, smart und nah am Menschen.

Quellen

  1. Telenotarzt im Kreis Mettmann: Herzinfarkt oder Kreislaufkollaps – so läuft die Rettung vom Bildschirm aus – RP Online


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