Herbert Zangs: Leben, Werk, Einfluss – Der radikale Erneuerer der Nachkriegskunst aus Krefeld im Überblick.
Herbert Zangs zählt zu den bedeutendsten und radikalsten Erneuerern der deutschen Nachkriegskunst. Berühmt ist er insbesondere für seine „Verweißungen“ von Alltagsgegenständen, mit denen er bereits ab 1952 die künstlerische Abstraktion in Deutschland entscheidend prägte WHO’S WHO.
Herbert Zangs wurde am 27. März 1924 in Krefeld geboren und verstarb am 26. März 2003 ebenda. Nach seinem Militärdienst während des Zweiten Weltkriegs und anschließender Kriegsgefangenschaft begann er ab 1945 ein Kunststudium bei Otto Pankok an der Kunstakademie Düsseldorf. Schon 1952 erhielt er den Kunstpreis der Stadt Krefeld. Sein Werk umfasst Zeichnungen, Ölgemälde, Aquarelle, Glasfensterbau, Wandgestaltung, Bildhauerei und Keramik.
Zangs‘ künstlerischer Stil entwickelte sich von gegenständlicher Malerei mit Landschaften und Porträts hin zum abstrakten Bildcharakter. Besonders mit seinen weißen Materialcollagen und „Verweißungen“ von Alltagsstrukturen wurde er bekannt. Zwischen 1952 und 1958 entstanden Tropfenreliefs und Knüpfungen, die für einen experimentellen Ansatz und enorme Neugier im Schaffen des Künstlers stehen WHO’S WHO.
Zangs wirkte nach zahlreichen Reisen überwiegend in Nordrhein-Westfalen, insbesondere in Krefeld. In den 1970er und 1980er Jahren setzte er seine Innovationen in verschiedenen Techniken fort, blieb aber stets ein Außenseiter, der sich jeder künstlerischen Kategorisierung entzog. Seine Arbeiten waren auch für andere große Künstler einflussreich, darunter Josef Beuys WHO’S WHO.
Herbert Zangs‘ künstlerische Beiträge sind bis heute im Diskurs um die Nachkriegskunst von Bedeutung. In Krefeld wurde ihm 1994 die Stadtehrenplakette verliehen. Das „Herbert-Zangs-Nachlass-Archiv-Maulberger“ in München gilt als wichtigste Quelle der Expertise zu seinem umfangreichen Werk WHO’S WHO.
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