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ver.di-Warnstreiks im Nahverkehr: Bus und Bahn betroffen
13. März 2026

ver.di ruft im März 2026 erneut zu Warnstreiks im Nahverkehr auf. Bus und Bahn betroffen – aktuelle Infos für Pendler.

Seit dem 9. März 2026 ruft die Gewerkschaft ver.di erneut zu Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr auf. Fahrgäste müssen mit deutlichen Einschränkungen im Bus-, U-Bahn- und Straßenbahnverkehr rechnen. S-Bahnen und Regionalzüge sind nicht von den Streikmaßnahmen betroffen.

Worum geht es beim Streik?

Die aktuellen Warnstreiks sind Teil der laufenden Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst. Die Gespräche zwischen ver.di und den kommunalen Arbeitgebern verlaufen bislang ohne Einigung. Mit den Streiks will ver.di den Forderungen der Beschäftigten Nachdruck verleihen.

Die wichtigsten Forderungen

ver.di fordert bessere Arbeitsbedingungen für rund 100.000 Beschäftigte im kommunalen Nahverkehr. Im Zentrum der Forderungen stehen kürzere Wochenarbeits- und Schichtzeiten, längere Ruhezeiten sowie höhere Zuschläge für Nacht- und Wochenendarbeit. Seit November verhandelt die Gewerkschaft bundesweit mit den Kommunalen Arbeitgeberverbänden.

Hintergrund der Arbeitgeberposition

Die kommunalen Arbeitgeber verweisen auf die angespannte finanzielle Lage vieler Städte und Verkehrsunternehmen. Aus ihrer Sicht sind die geforderten Verbesserungen in der vorgeschlagenen Form nur schwer umsetzbar. Ein tragfähiges Angebot liegt bislang nicht vor, was den festgefahrenen Stand der Verhandlungen widerspiegelt.

Einschränkungen – warum Busse und Straßenbahnen betroffen sind

Die Warnstreiks betreffen vor allem Bus-, U-Bahn- und Straßenbahnverkehre, da diese überwiegend von kommunalen Verkehrsunternehmen betrieben werden und damit direkt in den aktuellen Tarifkonflikt fallen. S-Bahnen und Regionalzüge – wie S 2 oder RE 1 – unterliegen anderen Tarifstrukturen und sind derzeit nicht Teil der Streikmaßnahmen.

Ausblick für Pendler und Fahrgäste

Allen Fahrgästen wird geraten, sich vor Fahrtantritt bei den jeweiligen Verkehrsunternehmen über aktuelle Einschränkungen und alternative Verbindungen zu informieren, um auch an Streiktagen möglichst flexibel unterwegs zu sein. Weitere Hintergrundinformationen und aktuelle Updates gibt es zum Beispiel beim VRR.

Quellen

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