Einsatzkräfte der Bundespolizei haben im Gelsenkirchener Hauptbahnhof einen Mann mit Bargeld und Betäubungsmitteln kontrolliert.
Am 17. März kontrollierten Einsatzkräfte der Bundespolizei einen Mann im Hauptbahnhof Gelsenkirchen. Bei der Kontrolle wurden neben Bargeld auch Betäubungsmittel sichergestellt. Der verdächtige Mann, ein libanesischer Staatsangehöriger, versuchte sich zunächst der Kontrolle zu entziehen. Bei seiner Festnahme gab er an, seinen Ausweis in einem Fahrzeug vor dem Bahnhof vergessen zu haben.
Die Beamten begleiteten ihn zu dem Fahrzeug, wo sie beobachteten, wie der Mann ein Bündel Bargeld aus seiner Jacke nahm und versuchte, es im Auto zu verstecken. Auf Nachfrage wollte er keine Angaben zur Herkunft des Geldes machen. Da der Mann seinen Ausweis nicht vorlegen konnte, durchsuchen die Einsatzkräfte ihn und entdeckten eine geringe Menge Betäubungsmittel, die umgehend beschlagnahmt wurde.
Aufgrund widersprüchlicher Angaben zur Herkunft des Bargelds und dem Verdacht auf Geldwäsche wurde eine Summe von 7.770 Euro sichergestellt und in Abstimmung mit der zuständigen Polizei in Gelsenkirchen beschlagnahmt. Der Beschuldigte wurde nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung, die die Abnahme von Fingerabdrücken und Lichtbildern umfasste, entlassen. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.
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