Auseinandersetzung zwischen zwei Männern führt zu gefährlicher Körperverletzung.
Am 28. April wurde die Bundespolizei am Dortmunder Hauptbahnhof auf einen Streit zwischen zwei Männern aufmerksam, der gegen 21:30 Uhr stattfand. Zuvor waren bei der Auseinandersetzung Farbmarkierungsspray eingesetzt und eine Bierflasche geworfen worden.
Die Streife stellte fest, dass ein 30-jähriger Mann einem 38-jährigen Ukrainer ein Spray ins Gesicht sprühte. Der Angreifer wurde anschließend von dem Ukrainer mit einer Bierflasche beworfen, verfehlte ihn jedoch. Daraufhin kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei der der 30-Jährige den Ukrainer über ein abgestelltes Fahrrad schubste.
Die eingesetzten Bundespolizisten intervenierten und trennten die Kontrahenten. Während der 30-Jährige und seine 21-jährige Begleiterin vor Ort belehrt wurden, konnte sich der Ukrainer nicht ausweisen und wurde zur Wache gebracht. Dort wurde seine Identität mittels Fingerabdruckscan ermittelt, und ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von etwa einem Promille.
Die Bundespolizei erteilte dem Ukrainer und dem Angreifer einen Platzverweis und leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung ein. Das Videomaterial des Vorfalls wurde ebenfalls gesichert.
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