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Köln: Erstes Suchthilfezentrum in der Innenstadt am Perlengraben geplant
4. Mai 2026

Köln plant erstes Suchthilfezentrum am Perlengraben: Hilfe für Suchtkranke und Entlastung der Innenstadt.

Die Stadt Köln plant Suchthilfezentrum in der Innenstadt

In der Kölner Innenstadt soll ein neues Suchthilfezentrum (SHZ) entstehen. Geplant ist die Einrichtung am Perlengraben/Wilhelm-Hoßdorf-Straße, um gezielt suchkranken Menschen zu helfen und den öffentlichen Raum zu entlasten. Die Entscheidung hierzu wurde nach einem intensiven Auswahlprozess zum Standort getroffen (Stadt Köln).

Worum es geht

Das Suchthilfezentrum ist Teil eines erweiterten Suchthilfekonzepts der Stadt Köln. Hintergrund ist die spürbare Verschärfung der offenen Drogenszene in den letzten Monaten, verursacht insbesondere durch den zunehmenden Crack-Konsum. Ziel ist, suchtkranken Menschen einen sicheren und geschützten Raum für den Drogenkonsum zu bieten und gleichzeitig die Situation für Anwohnende und Passanten zu verbessern.

Die wichtigsten Fakten zum geplanten Zentrum

Der Standort am Perlengraben/Wilhelm-Hoßdorf-Straße wurde durch intensiven Prüfprozess ausgewählt. Kriterien waren unter anderem die Nähe zum Neumarkt (maximal ein Kilometer entfernt), das Einhalten von Abständen zu Kinder- und Jugendeinrichtungen sowie möglichst geringe Beeinträchtigung der Nachbarschaft. Perspektivisch ist ein täglicher Betrieb rund um die Uhr vorgesehen. Die Verwaltung prüft dabei modulare Bauweisen wie Modul- und Containerbau, mit dem Ziel, den Betrieb im Laufe des kommenden Jahres aufzunehmen.

Hintergrund des Projekts

Die Einrichtung des Suchthilfezentrums basiert auf einer Weiterentwicklung des bestehenden Suchthilfekonzepts, das dem Hauptausschuss des Rates bereits im August 2025 präsentiert wurde. Der stark gestiegene Crack-Konsum hat ein rasches Handeln erforderlich gemacht, um die gesundheitliche Situation suchtkranker Menschen zu verbessern und negative Auswirkungen auf das Stadtbild zu verringern (Stadt Köln).

Einordnung für Köln und NRW

Oberbürgermeister Torsten Burmester betont, dass das neue Zentrum einen wichtigen Schritt sowohl für die Betroffenen als auch für die Öffentlichkeit darstellt. Es soll für ein Mehr an Sicherheit und Sauberkeit sorgen und den öffentlichen Druck rund um den Neumarkt deutlich verringern. Auch Stadtrat und Verwaltung sehen in der Maßnahme eine notwendige Reaktion auf die wachsenden Herausforderungen durch die Drogenszene in Köln.

Ausblick und weitere Informationen

Mit dem Bau des Suchthilfezentrums sendet die Stadt Köln ein Signal für moderne Suchthilfearbeit und soziales Engagement. Noch im laufenden Jahr wird die Inbetriebnahme angestrebt. Weitere Entwicklungen und Antworten auf häufige Fragen finden Interessierte im Ratsinformationssystem sowie auf den Informationsseiten der Stadt Köln (Ratsinformationssystem, meinungfuer.koeln).

Quellen

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