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Energiewende in NRW: Zwei Kühltürme von Kohlekraftwerk gesprengt
10. Mai 2026

Gelsenkirchen sprengt zwei Kühltürme für die Energiewende – Platz für neues, wasserstofffähiges Gaskraftwerk.

Neuer Schritt für die Energiewende in Gelsenkirchen

In Gelsenkirchen sind am 9. Mai 2026 die beiden Kühltürme des alten Uniper-Kohlekraftwerks im Stadtteil Scholven gesprengt worden. Der kontrollierte Abriss verschafft Platz für ein geplantes Gaskraftwerk, das zukünftig auch mit klimafreundlichem Wasserstoff betrieben werden kann (stern.de).

Worum es geht

Das Uniper-Kraftwerk Scholven war einst das größte Steinkohle-Kraftwerk Deutschlands. Mit der Sprengung der beiden 114 Meter hohen Kühltürme wird der Standort für den künftigen Betrieb umgebaut. Perspektivisch ist vorgesehen, am Standort Strom aus Gas sowie mit Wasserstoff zu erzeugen (spiegel.de).

Die wichtigsten Fakten

Rund 15.000 Tonnen Beton stürzten geplant in sich zusammen, nachdem der Sprengmeister am Vormittag das Signal gegeben hatte. Die Aktion verlief laut Uniper planmäßig und ohne Zwischenfälle. Ein Sperrbereich von rund 300 Metern wurde für die Dauer der Arbeiten abgesichert und zur Begehung anschließend wieder freigegeben (stern.de).

Hintergrund: Geschichte des Kraftwerks Scholven

Seit den 1960er Jahren prägte das Steinkohle-Kraftwerk Scholven die Region. Mit dem Umbau der Energieversorgung und dem Abschied von der Kohleverstromung wurden viele Blöcke und Kühltürme in den vergangenen Jahren bereits zurückgebaut. Die jetzt gesprengten Blöcke D und E sind Teil dieser Umstellung. Die Blöcke B und C gelten derzeit noch als systemrelevant und bleiben bis 2031 am Netz (stern.de).

Einordnung für NRW und die Region

Die Transformation des Standorts ist ein wichtiger Meilenstein für die Energiewende in Nordrhein-Westfalen. Gelsenkirchen bleibt damit ein zentraler Energie-Standort, der auch künftig zur Versorgungssicherheit im Ruhrgebiet beiträgt. Der geplante Einsatz von Wasserstoff zeigt den Übergang in Richtung erneuerbare Energien und nachhaltige Stromerzeugung (stern.de).

Ausblick

Die neue Turbinenanlage in Gelsenkirchen soll im Zuge der nächsten Jahre entstehen. Neben Versorgungssicherheit ist die geplante Wasserstofffähigkeit ein klares Signal für das Engagement in Richtung klimafreundlicher Energie in NRW (power-to-x.de).

Quellen

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