Aktion Bauen und Buddeln belebt den Schillerplatz Iserlohn Mitte Mai mit Programm für Familien.
Der Schillerplatz in Iserlohn wird am 15. und 16. Mai mit der Aktion „Bauen und Buddeln“ wieder zum Treffpunkt für die ganze Stadt. Die große Baugrube, die seit dem Abriss des Karstadt-Gebäudes im Oktober 2022 das Stadtbild prägt, wird durch zahlreiche Aktivitäten für Kinder und Erwachsene belebt. Ziel der Aktionstage ist es, die Iserlohner Innenstadt zu stärken und Besucher anzulocken.
Mit der Aktion „Bauen und Buddeln“ wollen die Schillerplatz GmbH und das Stadtmarketing Iserlohn ein Zeichen für die Belebung des Stadtzentrums setzen. Im Mittelpunkt steht dabei die große Baufläche am Schillerplatz, die mitten in der City aktuell noch ungenutzt ist.
Am 15. und 16. Mai gibt es ein abwechslungsreiches Programm für Familien: Stände mit Bastelstationen, eine Malstation, Aktionen wie einen „Gabelstapler-Führerschein“ für Kinder, Trampelfahrzeuge und eine Hüpfburg. Ein großer Sandkasten lädt zum Buddeln ein. Erwachsene können kostenlose Führungen durch die Baustelle mitmachen und sich an Infoständen über zukünftige Entwicklungen informieren.
Seit dem Abriss des Karstadt-Gebäudes klafft am Schillerplatz eine große Baugrube – ein Anblick, der für viele Iserlohner als unbefriedigend gilt. Mit dem innovativen Veranstaltungsformat will die Stadt Menschen wieder auf den Platz bringen, wie Simone Korte vom Stadtmarketing betont: „Der Schillerplatz ist das Herzstück der Innenstadt und soll mit dieser Veranstaltung wieder mehr in den Fokus rücken.“
Parallel zur Aktion werden die Pläne für die Zukunft des Schillerplatz-Areals weiterentwickelt. Die Stadt bereitet einen Investorenwettbewerb vor, um neue Nutzungen wie Wohnen, eine moderne Mediathek, ein Bürgerbüro, ein Kinder- und Jugendbüro und einen Bürgersaal in die Innenstadt zu bringen. Auch verschiedene private Nutzungen sind angedacht. Damit setzt Iserlohn ein Zeichen für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Stadtentwicklung.
„Bauen und Buddeln“ zeigt, wie Baustellen kreativ genutzt werden können, um öffentlichen Raum attraktiv zu halten und die Innenstadt zu stärken – selbst während einer längeren Umbauphase. Aktionen wie diese sind daher auch für andere Städte in Nordrhein-Westfalen ein wegweisendes Beispiel.Radio MK
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