ANTENNE NRW Business Boost: Wir zahlen 100.000 Euro für Eure Werbekampagnen in NRW!

Foto wurde mit
KI generiert
Krefeld plant neue Radfahrstreifen am Glockenspitz
21. Mai 2026

Krefeld baut am Glockenspitz neue Radfahrstreifen. Alte Radwege weichen. Parkplätze entfallen. Alle Fakten zum Radwege-Umbau.

Worum es geht

Am Glockenspitz in Krefeld sollen Radfahrer künftig direkt auf der Straße fahren. Im Zuge der geplanten Änderungen werden alte Radwege zurückgebaut, Gehwege erneuert und rund 20 Parkplätze entfernt. Der Parkdruck gilt dabei als gering. Über die finalen Maßnahmen entscheidet der zuständige Fachausschuss im April.

Die wichtigsten Fakten

Im Abschnitt zwischen Glindholzstraße und Ebersteg sollen beidseitig neue Radfahrstreifen auf der Fahrbahn entstehen. Die Breite dieser Streifen wird zwischen 2,30 und 3,30 Metern liegen. Der Grund für die Maßnahme: Die bisherigen Radwege sind durch Wurzelschäden so beschädigt, dass eine dauerhafte Sanierung nicht mehr möglich ist. Die geplanten Radfahrstreifen sind eine Alternative zum klassischen Radweg und sollen für mehr Sicherheit und Komfort sorgen.

Hintergrund

Die Bezirksvertretung Ost der Stadt Krefeld befasst sich am 19. Februar mit dem Thema. Hintergrund der Sanierung ist, dass die alten Radwege durch eingewachsene Baumwurzeln massiv beschädigt sind. Die Krefelder Verwaltung sieht darin eine nachhaltigere Lösung, als die alte Trennung von Rad- und Gehwegen mit ständigem Sanierungsbedarf beizubehalten.

Einordnung für NRW

Die geplanten Umbaumaßnahmen am Glockenspitz stehen exemplarisch für viele Städte in Nordrhein-Westfalen, die ihre Infrastruktur für Radfahrende modernisieren. Der Wechsel von traditionellen Radwegen hin zu Radfahrstreifen auf der Fahrbahn ist ein Schritt, um den Radverkehr sichtbarer und sicherer zu machen und gleichzeitig die Aufenthaltsqualität auf Gehwegen zu verbessern. Wegfallende Parkplätze werden häufig durch einen insgesamt geringen Parkdruck im Stadtgebiet kompensiert.

Ausblick

Nach der Vorstellung in der Bezirksvertretung trifft der zuständige Fachausschuss im April die endgültige Entscheidung für die Umsetzung. Die Maßnahme ist Teil umfassender Bemühungen, den innerstädtischen Radverkehr in Krefeld sicherer und attraktiver zu gestalten. Die Erfahrungen aus diesem Projekt könnten auch andere Kommunen in NRW beeinflussen.

Quellen

Diskutiere mit!
Anonym und ganz ohne Anmeldezwang!
Alle Kommentare werden von unserer Redaktion im Vorfeld geprüft.
Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

© 2026 The Radio Group Holding GmbH

Newsletter

Wir informieren dich regelmäßig über aktuelle Nachrichten, Staus und wichtigen Themen - ohne Dich zu nerven! 

Deine Anmeldung konnte nicht gespeichert werden. Bitte versuche es erneut.
Deine Anmeldung war erfolgreich.