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Versorgung wohnungsloser Menschen mit Normalwohnraum in Krefeld
27. Mai 2026

Versorgung wohnungsloser Menschen in Krefeld: Wie gezielte Wohnraumvermittlung nachhaltig hilft.

Die Stadt Krefeld engagiert sich aktiv für die Versorgung wohnungsloser und von Wohnungslosigkeit bedrohter Menschen mit Normalwohnraum. Im Zentrum steht ein Projekt, das Fördermittel der Landesinitiative sowie des Europäischen Sozialfonds nutzt, um wohnungslose Menschen in Krefeld nachhaltig zu unterstützen.

Worum es geht

Das Krefelder Modell setzt auf Eigenregie: Durch zusätzliche Fachkräfte im Bereich Immobilien und Sozialarbeit werden gezielt Wohnungen für Menschen in Wohnungsnot akquiriert und Vermittlung sowie sozialpädagogische Begleitung angeboten. Das Angebot richtet sich sowohl an akut wohnungslose Menschen – wie diejenigen auf der Straße, in Notunterkünften oder wechselnden Schlafplätzen – als auch an Personen, die von Wohnungslosigkeit bedroht sind.

Die wichtigsten Fakten

Das Team arbeitet eng mit Streetworkdiensten, der Wohnungslosenhilfe sowie Mitarbeitenden aus Notunterkünften zusammen. Dabei werden Wünsche zu Wohnort und Wohnungsgröße individuell erfasst. Die Auswahl der Wohnungsangebote orientiert sich transparent an der Dringlichkeit der jeweiligen Situation. Die pädagogische Fachkraft begleitet die Betroffenen während des gesamten Übergangsprozesses, von Hilfen beim Umzug über die Unterstützung bei Anträgen beim Jobcenter, Vertragsabschlüssen bis hin zur Beantragung von wohnbegleitenden Hilfen.

Hintergrund

Im Bereich der Wohnraumvermittlung ist es oftmals schwer, Vermieterinnen und Vermieter für Menschen in Wohnungsnot zu gewinnen. Die Stadt Krefeld begegnet dieser Herausforderung mit einer klaren Angebotspolitik: Die Immobilienfachkraft verspricht, auch nach dem Einzug als feste Ansprechperson beratend zur Seite zu stehen. Intensive Öffentlichkeitsarbeit und Berichte über positive Einzelfälle in lokalen Medien sollen das Vertrauen in das Projekt stärken.

Einordnung für NRW

Die Strategie, auf koordinierte Wohnraumvermittlung und wohnbegleitende Hilfen zu setzen, kann für andere Städte und Kommunen in NRW als Vorbild dienen. Sie zeigt, dass durch gezielte Fördermaßnahmen und Fachunterstützung eine nachhaltige Verbesserung der Lebenslage wohnungsloser Menschen möglich ist.

Ausblick

Die Stadt Krefeld will mit dieser Herangehensweise dauerhaft mehr Wohnungsangebote für wohnungslose Menschen schaffen. Die Kooperationen mit Vermieterinnen und Vermietern sowie Wohnungsgesellschaften sollen weiter intensiviert werden, um langfristig eine erfolgreiche Integration in den regulären Wohnungsmarkt zu gewährleisten.

Quellen

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