NRW zeigt Solidarität mit Menschen in der Ukraine: Tausende gedenken Opfern und fordern weiteren Wiederaufbau.
Am dritten Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine kamen zahlreiche Menschen in Nordrhein-Westfalen zusammen, um ihre Solidarität mit den Opfern des Krieges auszudrücken. In Köln und Düsseldorf standen Unterstützung, Mitgefühl und politische Forderungen im Mittelpunkt der Kundgebungen.
Am 24. Februar gedachten Menschen an verschiedenen Orten in NRW, insbesondere auf dem Roncalli-Platz am Kölner Dom und auf dem Schadowplatz in Düsseldorf, den Opfern des Krieges in der Ukraine. Rund 1.500 Menschen versammelten sich in Köln – eingeladen vom Hilfswerk Blau-Gelbes Kreuz und dem katholischen Stadtdekanat –, um gemeinsame Zeichen gegen Terror, Gewalt und Krieg zu setzen.
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Auf den Veranstaltungen sprachen unter anderem Mona Neubaur (stellvertretende Ministerpräsidentin NRW) und Josefine Paul (NRW-Integrationsministerin, beide Grüne) für eine freie Ukraine und ein friedliches Europa. Neubaur betonte, dass die Ukraine selbst an Verhandlungen für einen dauerhaften und gerechten Frieden teilhaben müsse. Sie warnte davor, die russische Invasion zur Normalität werden zu lassen, und forderte eine kontinuierliche Unterstützung beim Wiederaufbau der Ukraine seitens Nordrhein-Westfalens.
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Der russische Angriffskrieg hat in den vergangenen drei Jahren großes Leid und zahlreiche Verluste für die ukrainische Bevölkerung gebracht. Stadtdechant Robert Kleine kritisierte politische Parteien, die sich nicht klar gegen den russischen Angriff positionieren und warnte davor, Wahrheiten zu verdrehen. Er nannte explizit AfD, Linke und BSW als Parteien, die sich nach seinen Worten dem russischen Präsidenten andienten.
Bernhard Seiger, Stadtsuperintendent des Evangelischen Kirchenverbands in Köln, erinnerte an die dauernde Angst und das Leid der ukrainischen Bevölkerung durch Drohnenangriffe und Bombardierungen.
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Nordrhein-Westfalen unterstützt laut Josefine Paul weiterhin den Wiederaufbau einer freien Ukraine und steht solidarisch an der Seite der ukrainischen Bevölkerung. Seit Beginn der russischen Invasion haben über 264.000 Ukrainerinnen und Ukrainer in NRW Hilfe gefunden. Hilfsorganisationen wie das Blau-Gelbe Kreuz und Initiativen aus der Zivilgesellschaft tragen maßgeblich zur Unterstützung der Geflüchteten und zum Wiederaufbau der Ukraine bei.
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Die Landesregierung von NRW kündigte an, ihre Unterstützung für die Ukraine fortzusetzen und Bündnisse für Demokratie und Menschenrechte zu stärken. Mona Neubaur erklärte, sie wolle mit Wirtschaftsvertretern in die Ukraine reisen, sobald es die Sicherheitslage zulässt, um den Wiederaufbau weiter voranzutreiben. Die Veranstaltungen zum Jahrestag sollen ein bleibendes Zeichen gegen Krieg und für Solidarität setzen.
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