Einsatzkräfte der Feuerwehr Grevenbroich bekämpfen Dachstuhlbrand auf ehemaligem Nato-Gelände in Kapellen.
Am Freitagmittag wurde die Feuerwehr Grevenbroich gegen 12:40 Uhr zu einem Dachstuhlbrand auf das ehemalige Nato-Gelände an der Neusser Straße im Stadtteil Kapellen alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte ein Flachdach mit installierter Photovoltaikanlage.
Die Feuerwehr leitete umgehend die Brandbekämpfung ein und konnte das Feuer schnell unter Kontrolle bringen. Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich jedoch als aufwendig. Um an darunterliegende Glutnester zu gelangen, mussten spezielle Löschnägel der Feuerwehr Jüchen ins Dach geschlagen werden. Dadurch konnten weitere Glutnester gelöscht werden, während die sommerlichen Temperaturen die Einsatzkräfte zusätzlich forderten. Ein Feuerwehrmann wurde vorsorglich ins Krankenhaus gebracht, nachdem er Rauch eingeatmet hatte.
Nach Rücksprache mit einem Fachberater des Technischen Hilfswerks konnte das Dach betreten werden. Allerdings brachte der Löschversuch mit den Löschnägeln keinen großen Erfolg. Weitere Löschversuche mit Schaum wurden fortgesetzt. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde zeitweise eine Warnung über die Warn-App NINA ausgelöst.
Zur Unterstützung war auch die Feuerwehr Jüchen mit einer Drohne vor Ort, die mithilfe der Wärmebildtechnik verbliebene Glutnester lokalisiert hat. Der Kreuzungsbereich der L361 Ecke Neusser Straße musste während des Einsatzes zeitweise vollständig gesperrt werden, was zu Verkehrsbehinderungen führte.
Insgesamt waren mehr als 70 Einsatzkräfte der Feuerwehr Grevenbroich aus den Einheiten Kapellen, Hemmerden und Wevelinghoven sowie die Drehleiter der Einheit Frimmersdorf/Neurath im Einsatz.
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