In Plettenberg und Herscheid führte die Polizei umfangreiche Verkehrskontrollen durch und stellte über 260 Verstöße fest.
Die Polizei hat am Dienstag in den Städten Plettenberg und Herscheid umfangreiche Verkehrskontrollen durchgeführt. Insgesamt wurden 267 Verstöße registriert, wobei ein Großteil auf Geschwindigkeitsüberschreitungen zurückzuführen ist. Von den Betroffenen waren 205 Fahrer schneller als erlaubt unterwegs, darunter zwei Pkw-Fahrer, die mit einem Fahrverbot rechnen müssen. Ein Motorradfahrer aus den Niederlanden entging nur knapp einem Fahrverbot, nachdem er die Geschwindigkeitsbegrenzung um 40 km/h überschritt.
Darüber hinaus wurden 15 Verkehrsteilnehmer erwischt, die während der Fahrt durch elektronische Geräte abgelenkt waren. Ein Lkw-Fahrer aus Ungarn wurde angehalten, weil er ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs war und musste eine Sicherheitsleistung hinterlegen. In weiteren fünf Fällen wurden Strafverfahren eingeleitet, unter anderem wegen fehlendem Versicherungsschutz.
Der gewerbliche Personen- und Güterverkehr wurde ebenfalls untersucht, wobei 27 Verstöße dokumentiert wurden. Diese umfassten unter anderem mangelhafte Ladungssicherung und Missachtungen der Sozialvorschriften. Ein E-Scooter-Fahrer wurde wegen Alkoholeinflusses aus dem Verkehr gezogen, da für Elektrokleinstfahrzeuge die gleichen Promillegrenzen wie für Autos gelten.
Ein besonders auffälliger Vorfall ereignete sich mit einem überladenen Fahrzeug, das mit mehr als 2.300 Kilogramm Sand beladen war. Der Fahrer hatte initial nur 300 Kilogramm angegeben, was schließlich zu einem Bußgeldbescheid führen wird.
Die Polizei plant, auch in Zukunft unangekündigte Schwerpunktkontrollen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit durchzuführen.
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