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Bevertalsperre: Ausflugslokal Zornige Ameise abgebrannt
14. Juni 2026

Das Ausflugslokal Zornige Ameise an der Bevertalsperre ist abgebrannt. Feuerwehr verhindert Waldbrand. Brandursache unklar.

Bevertalsperre: Zornige Ameise durch Feuer zerstört

Das beliebte Ausflugslokal Zornige Ameise an der Bevertalsperre in Hückeswagen ist fast genau anderthalb Jahre nach dem letzten Feuer erneut abgebrannt. Der Brand ereignete sich am Dienstagnachmittag, ein Wiederaufbau ist damit fraglich. Die Brandursache ist laut Polizei weiterhin unklar und wird ermittelt.

Worum es geht

Der vollständige Brand der Zornigen Ameise stellt einen schweren Verlust für die Ausflugsregion an der Bevertalsperre dar. Bereits vor rund anderthalb Jahren hatte es einen Teilbrand gegeben, seitdem war das Lokal nicht wieder eröffnet worden. Nun ist die Anlage komplett zerstört.

Die wichtigsten Fakten zum Brand

Die Feuerwehr wurde am Dienstag gegen zwanzig vor zwei alarmiert und war stundenlang im Großeinsatz. Der Brand begann im hinteren Teil des Gebäudes und weitete sich auf alle Bereiche aus. Ein Übergreifen der Flammen auf den angrenzenden Wald konnte verhindert werden. Die letzten Einsatzkräfte rückten erst um zwanzig nach neun am Abend ab. Es gab keine Verletzten.

Hintergrund und Sicherheitsmaßnahmen

Die Einsatzkräfte setzten einen Bagger des Bauhofs ein, um Trümmer auseinanderzuziehen und abzulöschen. Aufgrund unklarer austretender Flüssigkeiten installierte der Wupperverband auf dem angrenzenden Gewässer eine Ölsperre. Anwohner wurden angewiesen, Fenster und Türen wegen der starken Rauchentwicklung geschlossen zu halten. Neben der Feuerwehr Hückeswagen war auch die Wipperfürther Wehr beteiligt. Bürgermeister Moritz war vor Ort und bat auf Instagram, von Spekulationen zur Brandursache abzusehen.

Einordnung für die Region NRW

Die Zornige Ameise war ein bekanntes Ziel für Ausflügler im Bergischen Land. Nach dem Brand von vor anderthalb Jahren war die Ursache nicht geklärt worden. Nun steht fest: Das Lokal ist vollständig zerstört. Die Region verliert damit ein beliebtes Ausflugsziel.

Ausblick

Wie es nach dem Schadensfall weitergeht und ob ein Wiederaufbau in Erwägung gezogen wird, bleibt abzuwarten. Die Brandursache muss von den Ermittlungsbehörden noch geklärt werden.

Quellen

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