Brand in einem Gärtnereibetrieb in Leverkusen-Schlebusch-Nord: 57 Einsatzkräfte kämpften gegen die Flammen – Entwarnung für Anwohner nach Schadstoffkontrolle.
Dramatische Szenen in Leverkusen am Dienstagnachmittag: Gegen 16:00 Uhr gingen bei der Leitstelle Leverkusen mehrere Anrufe ein – ein Gärtnereibetrieb in der Heinrich-Lübke-Straße im Stadtteil Schlebusch-Nord stand in Vollbrand. Schon auf der Anfahrt war eine riesige Rauchsäule am Himmel zu sehen. Kein schöner Anblick für die Menschen in der Umgebung.1
Was den Einsatz besonders heikel machte: Mehrere kleinere Druckgasbehälter explodierten – noch vor und direkt beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte. Dazu kam, dass der brennende Anbau des Gärtnereibetriebs schwer zugänglich war. Trotzdem ließ die Feuerwehr keine Zeit verstreichen und startete sofort die Brandbekämpfung – ein Trupp unter Atemschutz mit einem B-Rohr übernahm den ersten Angriff.1
Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. Anschließend sorgten weitere Trupps unter Atemschutz mit C-Rohren für die Nachlöscharbeiten, bis die Lage vollständig unter Kontrolle war.1
Wegen der starken Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung über die Warn-App NINA informiert – wer die App also auf dem Handy hat, bekam direkt Bescheid. Gut zu wissen: Das Umweltamt wurde zur Kontrolle auf Asbest und weitere Schadstoffe an die Einsatzstelle gerufen. Die Experten gaben danach Entwarnung für alle, die in den angrenzenden Gärten Obst und Gemüse angebaut haben. Nach einfachem Waschen mit klarem Wasser kann alles weiterhin bedenkenlos verzehrt werden.1
Insgesamt waren 57 Einsatzkräfte mit 16 Fahrzeugen vor Ort – darunter beide Wachen der Berufsfeuerwehr, der Einsatzführungsdienst, zwei Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr sowie eine Einheit des Rettungsdienstes. Das Wichtigste zum Schluss: Verletzt wurde bei diesem Einsatz niemand. Die Einsatzstelle wurde im Anschluss an die Polizei übergeben.1
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