Am 24. Juni 2026 unterzeichnen deutsche und niederländische Polizeibehörden eine Zusammenarbeitsvereinbarung in Zevenaar.
Am 24. Juni 2026 fanden in Zevenaar, Niederlande, offizielle Unterzeichnungen einer Zusammenarbeitsvereinbarung zwischen verschiedenen Polizeibehörden aus Deutschland und den Niederlanden statt. Diese Vereinbarung bringt die bestehenden Grenzüberschreitenden Polizeiteams (GPT) weiter voran.
Bereits seit einigen Jahren arbeiten die Behörden erfolgreich zusammen, um Sicherheit im Grenzgebiet von Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden zu gewährleisten. Die neuen Teams werden von Vertretern der Brigaden Midden-Nederland und Limburg der Königlich-Niederländischen Marechaussee sowie der deutschen Bundespolizeidirektion Sankt Augustin und der nordrhein-westfälischen Polizei gebildet. Zu den beteiligten Behörden gehören das Polizeipräsidium Düsseldorf und die Kreispolizeibehörden Viersen und Kleve.
Die Grenzüberschreitenden Polizeiteams haben das Ziel, verschiedene Formen der Kriminalität zu bekämpfen, darunter irreguläre Migration, Schleusungskriminalität, Menschenhandel sowie Eigentumskriminalität und Drogenkriminalität. Durch gemischte Streifen, bestehend aus einem Beamten des jeweiligen Landes, wird sichergestellt, dass auf beiden Seiten der Grenze rechtliche Maßnahmen ergriffen werden können.
Der Austausch und die Bündelung von Informationen zu Kriminalitätsphänomenen sind wesentliche Vorteile dieser Zusammenarbeit und ermöglichen eine effektive Fahndung nach Personen und Fahrzeugen in beiden Ländern.
Wir informieren dich regelmäßig über aktuelle Nachrichten, Staus und wichtigen Themen - ohne Dich zu nerven!